DFS senkt Gebühren - Airline-Verband beklagt andere Kosten

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat ihre Gebühren in diesem Jahr gerneut gesenkt. Der Airline-Verband BDF begrüßt das - klagt aber gleichzeitig über andere Kosten.

Der Kontrollturm der Deutschen Flugsicherung (DFS) am Flughafen Hannover. - © © dpa - Holger Hollemann

Der Kontrollturm der Deutschen Flugsicherung (DFS) am Flughafen Hannover. © dpa /Holger Hollemann

Auch nach einer deutlichen Senkung der Flugsicherungsgebühren klagen die deutschen Fluggesellschaften über zu hohe Kosten. Man begrüße zwar die zum Jahresbeginn gültige Gebührensenkung als wichtigen Beitrag der Bundesregierung zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Airlines, erklärte der Branchenverband BDF jetzt in Berlin. Leider verpuffe die Entlastung aber wegen steigender Kosten an anderer Stelle.

Als Beispiel nannte der BDF die Luftsicherheitsgebühren. Diese seien in diesem Jahr deutschlandweit um fast sechs Prozent erhöht worden.

Zum Jahresbeginn hat die bundeseigene Deutsche Flugsicherung (DFS) das zweite Jahr in Serie die Flugsicherungsgebühren gesenkt. An den 16 internationalen Airports fallen die Lotsengebühren für An- und Abflug um 18 Prozent, auf der Strecke werde es 16 Prozent billiger, teilte die DFS in Langen bei Frankfurt mit.

Beispielsweise koste der Flug einer A320 von Hamburg nach München nun noch 641,05 Euro Gebühren nach 768,22 Euro im Vorjahr. Pro Passagier ergebe das 3,82 Euro (2016: 4,60 Euro). Der Bund hat die Gebührensenkung mit einer Millionen-Finanzspritze für die DFS ermöglicht.

Von: ch, dpa

Datum: 11.01.2017 - 16:25

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