Deutsche A400M darf wieder fliegen

21.07.2015 - 12:04 0 Kommentare

Nach dem Absturz eines Transportflugzeugs vom Typ A400M in Spanien musste die deutsche Maschine am Boden bleiben. Jetzt wurde das Startverbot jedoch aufgehoben.

Ein Airbus A400M im Flug

Ein Airbus A400M im Flug
© dpa - Andy Rain

Zwei Airbus A400M stehen auf dem Flughafen in Sevilla.

Zwei Airbus A400M stehen auf dem Flughafen in Sevilla.
© Airbus Military

Airbus A400 beim Erstflug am 11. Dezember 2009 in Sevilla

Airbus A400 beim Erstflug am 11. Dezember 2009 in Sevilla
© dpa

Arbeiter entladen eine A400M-Cockpitsektion

Arbeiter entladen eine A400M-Cockpitsektion
© dpa

Nach rund zehnwöchigem Startverbot darf der deutsche Militärtransporter vom Typ Airbus A400M wieder fliegen. "Die Einsatzprüfung wird fortgesetzt", hieß es in einem jetzt von der Bundeswehr online gestellten Video. Zu sehen ist ein startender A400M. Nach gut dreistündigem Flug sei die Maschine wieder sicher auf dem Fliegerhorst Wunstorf gelandet, hieß es.

Der deutsche Transportflieger war nach dem Absturz einer A400M im spanischen Sevilla vorerst am Boden geblieben. Vier Menschen kamen bei dem Unglück Anfang Mai ums Leben.

"Trotz des Absturzes: Der deutsche A400M ist sicher", hieß es in dem Video. Nach Angaben der Luftwaffe wird als Ursache des Unglücks in Spanien ein Fehler in der Triebwerksteuerung angenommen. Nach einer Überprüfung sei ein Fehler dieser Art für die deutsche Maschine auszuschließen, hatte es Mitte Juni geheißen.

© Airbus Military, Lesen Sie auch: A400M-Absturz: Drei Triebwerke waren "eingefroren"

Die Entwicklung der A400M war begleitet von politischen, finanziellen und technischen Problemen. Die Luftwaffe bekam Ende 2014 ihre erste Maschine. Deutschland hat 53 dieser Transportflugzeuge bestellt. Sie sollen die bis zu 46 Jahre alten Transall-Maschinen ablösen.

Von: ch, dpa
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