Delta und American befördern keine Großwildjagd-Trophäen mehr

04.08.2015 - 09:46 0 Kommentare

Die US-Fluggesellschaften Delta Air Lines und American transportieren Jagdtrophäen bestimmter Tiere ab sofort nicht mehr. Damit regagieren sie ähnlich wie andere Fluggesellschaften zuvor.

Eine Delta-Maschine steht vor einem Hangar. - © © Delta -

Eine Delta-Maschine steht vor einem Hangar. © Delta

Die Empörung über den Tod des Löwen Cecil in Simbabwe hat die beiden großen US-Airlines Delta und American zum Handeln veranlasst. "Ab sofort" werden beide Fluggesellschaften keine Jagdtrophäen bestimmter großer Wildtiere mehr als Fracht befördern, kündigten sie am Montag an. Weitere Verschärfungen würden überprüft.

Delta teilte mit, Trophäen erlegter Löwen, Leoparden, Elefanten, Nashörner und Büffel würden weltweit nicht mehr als Fracht angenommen. Die Beförderungsbedingungen für Trophäen anderer Tierarten werde das Unternehmen mit den zuständigen Behörden und Organisationen überarbeiten.

American teilte in einem Tweet mit, sie werde keine Trophäen mehr von Löwen, Leoparden, Elefanten, Nashörnern oder Büffeln verfrachten. Die Fluggesellschaften Emirates und South African Airways hatten zuvor bereits ein ähnliches Verbot erlassen.

Die Airlines reagieren damit auf den Skandal um den bei Touristen beliebten Löwen Cecil, der Anfang Juli von einem US-Touristen auf Großwildjagd in Simbabwe erlegt worden war. In zahlreichen afrikanischen Ländern ist derzeit die Hauptsaison für die Jagd.

Von: gk, AFP
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