Das Terminal 3 in Frankfurt bekommt mehr Lounge-Flächen

11.11.2016 - 14:06 0 Kommentare

Die Fläche für Lounges am Terminal 3 des Frankfurter Flughafens wird erweitert. Damit will Airport-Betreiber Fraport den Anforderungen von potentiellen Kunden gerecht werden - zum Beispiel den Golf-Carriern.

So soll der Check-In des zukünftigen Terminal 3 auf dem Flughafen von Frankfurt einmal aussehen. - © © dpa - Fraport AG

So soll der Check-In des zukünftigen Terminal 3 auf dem Flughafen von Frankfurt einmal aussehen. © dpa /Fraport AG

Das Terminal 3 am Frankfurter Flughafen bekommt mehr Flächen für Lounges. Das sagte ein Sprecher des Airport-Betreibers Fraport jetzt zu airliners.de. Man wolle sicherstellen, dass allen potentiellen Kunden ausreichend Flächen für Lounges zur Verfügung stehen.

Hintergrund sind die Golf-Carrier, sie haben den Frankfurter Flughafenbetreiber auf diese Idee gebracht. Die arabischen Airlines überlegen, das neue Gebäude zu nutzen - dazu bräuchten sie allerdings mehr Lounge-Flächen.

Welche Airlines in das Terminal 3 kommen, ist noch unklar

Qatar Airways, Etihad Airways und Emirates würden wahrscheinlich das neue Terminal 3 am Frankfurter Flughafen beziehen, zitiert die Nachrichtenagentur "Bloomberg" Matthias Zieschang, Vorstand Controlling und Finanzen des Airport-Betreibers Fraport.

Der Sprecher betonte jedoch: Es stehe noch nicht fest, welche Fluggesellschaften in das Terminal 3 kommen. "Wir führen mit allen Airlines Gespräche", sagte er. Eine spruchreife Entscheidung könne noch Jahre dauern.

Die Erweiterung der Lounge-Flächen sind aus Fraport-Sicht kein Problem. Konzern-Chef Stefan Schulte hatte bereits Anfang September angekündigt, dass sich die Detailplanungen für das Terminal bis Mitte 2017 ziehen könnten.

Keine Auswirkungen auf Termin und Budget

Die Erweiterung der Lounge-Flächen hat laut Fraport-Angaben keine Auswirkungen auf den Eröffnungstermin. Das Terminal 3 soll weiterhin 2023 den Betrieb aufnehmen. Auch an den Kosten soll sich nichts ändern. Der Rahmen beträgt 2,5 bis drei Milliarden Euro.

Auf der Baustelle geht es derweil laut Fraport gut voran. Momentan laufen die Arbeiten für die Straßenanbindung. So werden zum Beispiel Brücken im Anfahrtsbereich gebaut. Der Spezialtiefbau für das Terminal soll dann Anfang 2017 starten.

Das Terminal 3

2023 soll das Terminalgebäude mit einer Kapazität von 14 Millionen Passagieren pro Jahr in Betrieb gehen. An den beiden Flugsteigen des ersten Bauabschnitts sind 24 Gebäudepositionen für die Flugzeugabfertigung vorgesehen. Im Vollausbau sollen es dann vier Flugsteige mit insgesamt 50 Positionen sein.

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Von: ch
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