Die CS100 kann nach Europa kommen

21.06.2016 - 14:18 0 Kommentare

15 CS100 soll die Lufthansa-Tochter Swiss bekommen. Im Juli will die Airline die erste Maschine dieses Typs in Betrieb nehmen. Jetzt ist ein weiterer Schritt gemacht.

Eine Bombardier CS100 erhält in der Lackierhalle die Farben der Swiss.

Eine Bombardier CS100 erhält in der Lackierhalle die Farben der Swiss.
© Bombardier

Swiss wird als erste Airline die Bombardier CS100 einsetzen.

Swiss wird als erste Airline die Bombardier CS100 einsetzen.
© Bombardier

Bombardier präsentierte auf der Paris Air Show ihre CS100.

Bombardier präsentierte auf der Paris Air Show ihre CS100.
© AirTeamImages.com - Anthony Guerra

Die EU-Aufsichtsbehörde Easa hat jetzt die CS100 des Herstellers Bombardier zugelassen. Das teilte der kanadische Hersteller mit. Damit ist der Weg frei für die Lufthansa-Tochter Swiss, die als erste Airline diesen Flugzeugtyp einsetzen wird. Wie bereits bekannt, soll die erste CS100 am 15. Juli in Betrieb gehen - auch Ziele in Deutschland sollen angeflogen werden.

In diesem Jahr sollen noch weitere Maschinen dieses Typs an die Schweizer Gesellschaft gehen. Die CS100 sollen die bisherige Avro RJ100-Flotte der Swiss ersetzen. Insgesamt hat die Airline 15 Maschinen vom Typ CS100 und weitere 15 der größeren CS300 bestellt.

Die Aufnahme des Flugbetriebs mit der ersten CS100 stellt einen weiteren Schritt im Flottenumbau bei Swiss dar. Erst Ende Januar war in Zürich die erste Boeing 777-300ER eingetroffen. Die Lufthansa für ihre Tochter acht weitere Maschinen dieses Typs bestellt.

Die Flotte der Swiss
Stückzahl
A320-Familie 36
ARJ-100 16
A330-300 14
A340-300 12
EMB-190 5
Boeing 777-300ER 4
Dash 8-400 4
Fokker 100 4

Quelle: ch-avition.com, Stand 20. Juni 2016

Mit den beiden Maschinen der CSeries will Bombardier der A320-Familie, der Boeing 737 sowie der Embraer-Ejet-Familie Konkurrenz machen. In die CS100 passen zwischen 100 und 125 Passagiere, die größere CS300 kommt je nach Kabinenlayout auf bis zu 160 Sitze. Eigentlich hätte die Swiss die ersten Maschinen schon 2014 bekommen sollen. Es gab jedoch immer wieder neue Probleme - zum Beispiel mit den Triebwerken.

Von: ch
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