Neue Routen Condor setzt auf Brasilien und Südostasien

19.01.2012 - 14:04 0 Kommentare

Condor hat für den Winterflugplan 2012/13 neue Langstrecken in Aussicht gestellt. Demnach will die Ferienfluggesellschaft ein drittes Ziel in Brasilien sowie zwei neue Destinationen in Südostasien ansteuern. Zudem gibt es Frequenzaufstockungen in Richtung Mittelamerika. Dafür entfällt aber ein Ziel in Florida.

Condor Boeing 767-300ER mit Winglets w - © © AirTeamImages.com - Steve Flint

Condor Boeing 767-300ER mit Winglets w © AirTeamImages.com /Steve Flint

Condor bietet im kommenden Winter neue Verbindungen nach Asien und Brasilien an. Die Fluggesellschaft nimmt als weitere Ziele Siem Reap in der Nähe der kambodschanischen Tempelanlage Angkor Wat, Rangun in Myanmar sowie Rio de Janeiro in den Flugplan auf. Für die beiden Ziele in Asien bietet Condor als erste europäische Fluggesellschaft eine Direktverbindung an, sagte Achim Lameyer von Condor. Vor allem Myanmar biete nach den politischen Reformen großes touristisches Potenzial.

Die Maschinen nach Rangun und Siem Reap starten in Frankfurt/Main, nach Rangun jeweils dienstags, nach Siem Reap jeweils freitags. Der Rückflug führt über Phuket, da laut Lameyer die meisten Reisenden am Ende des Urlaubs noch eine Strandverlängerung buchten. Die Zahl der Flüge von Phuket nach Frankfurt wird deshalb mit dem Winterflugplan verdoppelt.

Mit Rio de Janeiro nimmt Condor nach Recife und Salvador da Bahia sein drittes Ziel in Brasilien in den Flugplan auf. Anlass dafür sind laut Lameyer die zahlreichen Großereignisse in der Stadt - beginnend mit dem Weltjugendtag 2013, der Fußball-WM 2014 und den Olympischen Spielen 2016. Montags, mittwochs und samstags starten die Flüge ab Frankfurt.

Neben den neuen Zielen erhöht Condor die Frequenzen nach Cancun, Panama City, Punta Cana, Santo Domingo, Montego Bay, Holguin. Eingestellt wird aus wirtschaftlichen Gründen die Verbindung nach Fort Lauderdale. Der Winterflugplan gilt ab 1. November 2012, buchbar sind die Flüge ab Donnerstag, 19. Januar. Einstellen müssen sich die Reisenden auf höhere Preise. Laut Lameyer werden die Kosten für Emissionsrechte an die Kunden weitergegeben.

Von: dpa
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