Beruf & Karriere

Checklisten helfen bei der Suche nach der passenden Weiterbildung

04.04.2017 - 09:30 0 Kommentare

Viele Menschen wollen in ihrem Beruf vorankommen und mehr aus sich machen. In der "Beruf & Karriere"-Rubrik gibt airliners.de einige Tipps für eine erfolgreiche Weiterbildung.

Auch im Luftverkehr gilt: Weiterbildung schadet nie. Checklisten können dabei helfen. Foto: © Flughafen Stuttgart

Lebenslanges Lernen ist der Schlüssel für langfristigen beruflichen Erfolg. Dieser Satz wird immer wieder von Personalverantwortlichen genannt und gilt in vielen Branchen, wie beispielsweise in der Luftfahrt. Doch während es manchem reicht, im erlernten Beruf "up to date" zu sein, wollen andere mehr. Fort- und Weiterbildung heißt der Weg für beide Ziele.

Seitens der Bundesagentur für Arbeit gibt es für diese Begriffe keine "geschützte" Definition. Unter dem Dachbegriff "Weiterbildung" werden die Anpassungs- und Aufstiegsfortbildung zusammengefasst. Darunter wird zum einen die Anpassung der bereits vorhandenen beruflichen Kenntnisse verstanden.

Zum anderem gibt es die Aufstiegsfortbildung zum Meister, Techniker oder Fachwirt. Damit unterscheidet sich die Weiterbildung von der Umschulung, "die zu einer anderen als der zuvor erlernten Tätigkeit befähigen soll", wie es die Arbeitsagentur definiert.

Chance auf einen Neueinstieg

In der Luftfahrt wäre eine Weiterbildung etwa der berufliche Aufstieg aus der Metall- oder Elektrotechnik zum staatlich gepfüften Techniker Fachrichtung Luftfahrttechnik, Schwerpunkt Mechanik/Struktur beziehungsweise Avionik/Elektronik. Der Abschluss ist dann zwischen dem Meister und dem Ingenieur angesiedelt.

Obwohl viele Fort- und Weiterbildungen im Beruf stattfinden, gibt es auch für Arbeitslose etliche Möglichkeiten, sich in einem vormals erlernten Beruf weiterzubilden und so die Chancen auf einen Neueinstieg zu erhöhen.

Verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten

Um eine Weiterbildung zu finanzieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine davon ist das Bildungskreditprogramm der Bundesregierung. Ein Darlehen ist in diesem Fall einfach im Internet zu beantragen, das eigene Einkommen und Vermögen wird nicht berücksichtigt.

Weiterbildungskosten wie Lehrgangs- und Fahrtkosten können unter Umständen auch von der Bundesagentur für Arbeit übernommen werden. Geld, das beispielsweise der Arbeitgeber zur Weiterbildung zuschießt, wird bei der Berechnung abgezogen. Weitere Fördermöglichkeiten bieten das sogenannte Meister-Bafög und Förderprogramme der Bundesländer. Ein Weiterbildungs- oder Aufstiegsstipendium kann ebenfalls in Betracht kommen.

© WISAG Lesen Sie auch: Für wen eine Luftfahrt-Umschulung geeignet ist

Bei arbeitslosen Personen werden nach Angaben der Arbeitsagentur in der Regel sämtliche Kosten übernommen. Bei Beschäftigten trifft dies nur dann zu, wenn es sich um unqualifizierte Arbeitnehmer handelt. Das ist dann der Fall, wenn noch kein Berufsabschluss vorliegt oder er schon so lang her ist, "dass die Kenntnisse nicht mehr verwertbar sind", wie es heißt. In jedem Fall muss die individuelle Förderung persönlich mit dem Jobcenter beziehungsweise der Agentur für Arbeit geklärt werden.

Hilfestellung im Internet

Wer sich für eine Fort- beziehungsweise Weiterbildung interessiert, aber nicht genau weiß, wie er es angehen soll, findet unter anderem Hilfe im Internet. In verschiedenen Fragebögen können die individuellen Interessen und Neigungen getestet werden. Mitunter kann auch der Berufspsychologische Service der Agentur für Arbeit Unterstützung geben. Gespräche mit Handwerkskammern, Handelskammern oder Innungen können ebenfalls weiterhelfen.

Und noch etwas ist zu beachten, was entscheidend den Erfolg oder Misserfolg der Qualifizierung beeinflussen kann. Weiterbildungen werden von einer ganzen Reihe von öffentlichen und privaten Einrichtungen angeboten. Worin sie sich im Detail unterscheiden, ist nicht immer einfach zu erkennen. Die Arbeitsagentur rät deshalb dazu, genau hinzuschauen und nach Möglichkeit mehrere Anbieter zu vergleichen. Auch dazu gibt es Checklisten und weitere Hilfen im Internet.

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Von: airliners.de
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