Businessjet bei Egelsbach abgestürzt

02.03.2012 - 17:36 0 Kommentare

Am Donnerstagabend ist ein Geschäftsreiseflugzeug vom Typ Cessna Citation X beim Anflug auf den Flugplatz Egelsbach (Hessen) verunglückt. In der aus Linz kommenden Maschine befanden sich fünf Insassen.

Ermittler der Polizei untersuchen am 2.3.2012 bei Egelsbach das ausgebrannte Wrack einer Cessna Citation X

Ermittler der Polizei untersuchen am 2.3.2012 bei Egelsbach das ausgebrannte Wrack einer Cessna Citation X
© dpa - Boris Roessler

Ermittler der Polizei untersuchen am 2.3.2012 bei Egelsbach das ausgebrannte Wrack einer Cessna Citation X

Ermittler der Polizei untersuchen am 2.3.2012 bei Egelsbach das ausgebrannte Wrack einer Cessna Citation X
© dpa - Boris Roessler

Cessna Citation X N288CX. Aufnahme vom 23.1.2011

Cessna Citation X N288CX. Aufnahme vom 23.1.2011
© dpa - Konstantin von Wedelstaedt

Beim Absturz eines Businessjets nahe Frankfurt am Main sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Die Einsatzkräfte fanden am Freitag zwei weitere Todesopfer, nachdem sie am Donnerstagabend bereits drei Menschen tot geborgen hatten.

Die Cessna Citation X mit der amerikanischen Registrierung N288CX war am Donnerstagabend beim Landeanflug auf den Flughafen Egelsbach in einen Wald abgestürzt und in Flammen aufgegangen. An Bord des Fliegers befanden sich nach Erkenntnissen der Polizei zwei Piloten und drei Passagiere. Der Jet kam aus dem österreichischen Linz. Zum Zeitpunkt des Unglücks war es neblig. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung nahm die Ermittlungen zur Ursache auf.

Nach Angaben der Polizei wurden am Freitag auch der Flugdatenschreiber und der Cockpit-Stimmenrecorder geborgen und zur Auswertung an die Bundesstelle in Braunschweig geschickt. Die Untersuchungen an der Unglücksstelle seien im Wesentlichen abgeschlossen worden, teilten die Beamten weiter mit. Zur Identität der Opfer könnten erst konkrete Angaben gemacht werden, nachdem rechtsmedizinische Untersuchungen und ein DNA-Abgleich erfolgt seien.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach betrug die Sichtweite um 18.00 Uhr jedoch rund acht Kilometer. Erst gegen 22.00 Uhr sank sie bei starkem Bodennebel auf 400 Meter. Zu dieser Zeit war das Wrack aber bereits schon ausgebrannt. Auf der 1.400 Meter langen Landebahn des Flugplatzes dürfen Maschinen bis zu einem Gewicht von 20 Tonnen landen und starten. Der Flughafen wird dabei grundsätzlich unter Sichtflug angesteuert.

Von: AFP, dpa, airliners.de
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