Beruf & Karriere

Bunt gemischtes Potpourri an Berufen wird gesucht

24.03.2014 - 13:55 0 Kommentare

Die Bandbreite der in der Luftfahrtbranche zu vergebenen Jobs ist groß. Das gilt sowohl für Flughäfen als auch für Fluggesellschaften und die Industrie. Einige Beispiele nennen wir heute in unserer “Beruf & Karriere”-Rubrik.

Einbau der Sitze in einen A321 der Condor

Einbau der Sitze in einen A321 der Condor
© Condor

Ein simulierter Flächenbrand wird von Feuerwehrmännern während einer Übung an der Feuerwehr-Training-Center (FTC) Anlage Fraport auf dem Flughafen Hannover gelöscht.

Ein simulierter Flächenbrand wird von Feuerwehrmännern während einer Übung an der Feuerwehr-Training-Center (FTC) Anlage Fraport auf dem Flughafen Hannover gelöscht.
© dpa - Holger Hollemann

Ein Mann rührt neben Schalen mit Gewürzen in einem großen Kochtopf in der Produktion der LSG Sky Chefs.

Ein Mann rührt neben Schalen mit Gewürzen in einem großen Kochtopf in der Produktion der LSG Sky Chefs.
© dpa - Daniel Reinhardt

Für viele ist eine Arbeit in der Luftfahrtbranche ein seit früher Jugend gehegter Traum. Doch es gibt sicher auch viele, die mit der Fliegerei bislang nichts am Hut hatten - für die sich aber durchaus berufliche Optionen öffnen könnten. Denn ob Flughäfen, Industrie oder Zulieferer: die deutsche Luftverkehrswirtschaft ist so komplex, dass die Jobvielfalt sehr groß ist.

An Flughäfen, bei Fluggesellschaften und in der Industrie gleichermaßen werden beispielsweise IT-Profis gesucht. Mit einem abgeschlossenen Studium im Bereich Informatik, Wirtschaftsinformatik oder einem vergleichbaren Studiengang kann man Software für alle möglichen Bereiche der Luftfahrt entwickeln. Aber auch CNC-Programmierer für die Maschinensteuerung, PHP-Programmierer oder Web-Entwickler mit entsprechender Fachausbildung werden gesucht. Und im IT-Bereich gilt etwas, das auch in vielen anderen Fällen zutrifft: als Praktikant - die nahezu überall gesucht werden - kann man in die Branche “reinschnuppern”.

In den extrem breit gefächerten Bereichen der verschiedenen Luftfahrtsegmente wird ein ebenso bunt gemischtes Potpourri an Berufen gesucht: Maschinenbau-Ingenieure, Köche und Feuerwehrleute, Kraftfahrer, Busfahrer oder auch Elektriker werden gebraucht, um nur einige Berufsgruppen zu nennen. Radio- und Fernsehtechniker können beispielsweise in der Wartung neu durchstarten. Dort kümmern sie sich um die Tests und Wartung von elektronischen Flugkomponenten. Die Liste der an Flughäfen benötigten Berufe ist also lang und ließe sich weiter fortsetzen.

©dpa Patrick Pleul Lesen Sie auch: Beruf & Karriere: Luftfahrt-Quereinstieg bietet Technikern gute Chancen

Auch die Industrie hat großes Interesse an qualifizierten Mitarbeitern - selbst wenn diese bislang keine oder kaum Erfahrung mit der Luftfahrt haben. Wer beispielsweise eine abgeschlossene Ausbildung zum Industrielackierer oder Verfahrensmechaniker/Beschichtungstechnik vorweisen kann, hat gute Einsatzmöglichkeiten als Flugzeuglackierer. Ein Job, der übrigens durchaus auch in der Wartung gefragt ist.

Ausgebildeten Zerspanungs- oder Industriemechanikern sowie Werkzeugmachern steht ebenfalls der Weg direkt in die Flugzeugproduktion oder -wartung frei. Als Fluggerätmechaniker/Schalenmontage werden sie benötigt. Für Arbeiten an der Flugzeuginnenausstattung werden regelmäßig Schreiner sowie Holzmechaniker gesucht. Zerspaner sind ebenfalls gefragt. Und wer keine richtige Qualifikation mitbringt, dafür aber handwerkliches Geschick und Interesse, hat ebenso seine Chancen in der Produktion - beispielsweise als Helfer im Metallbereich.

Exotisch klingende Jobangebote

Und dann gibt es auch noch Jobangebote, die eher exotisch klingen. Denn auch wenn eine luftfahrtspezifische Ausbildung Nebensache ist, stellen die Anforderungen an potenzielle Bewerber für wohl die meisten eine unüberwindbare Hürde dar. So sucht beispielsweise der Luftfahrtcaterer LSG Sky Chefs derzeit einen japanischen Koch beziehungsweise japanische Köchin. Eine japanische Nationalität ist dabei wünschenswert, mehrjährige Berufserfahrung in der japanischen Küche gehört ebenfalls zum Stellenprofil.

Gäste aus dem Land der aufgehenden Sonne hat auch der Flughafen Frankfurt im Blick. Er wirbt momentan um studentische Mitarbeiter mit Japanischkenntnissen als Airport-Hosts beziehungsweise -Hostessen. Und unlängst hatte der Airport in der Mainmetropole eine Stelle als Personal Shopper annociert: Kandidaten mussten in diesem speziellen Fall allerdings Mandarin sprechen können, um Gästen aus China behilflich sein zu können.

Fazit: Wer bislang bei der Jobsuche die Luftfahrtbranche noch nicht im Blick hatte, sollte dies vielleicht nachholen. In vielen Fällen bieten sich Wege aus der Arbeitslosigkeit oder zu neuen Herausforderungen. Alle Angebote des airliners.de-Stellenmarktes gibt es hier.

Von: airliners.de
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