BVA arbeitet an System für Speicherung von Fluggastdaten

23.03.2017 - 13:15 0 Kommentare

Die Daten von Passagieren werden gespeichert - so sieht es ein Gesetzesentwurf der Bundesregierung vor. Das Bundesverwaltungsamt (BVA) ist derzeit dabei, ein entsprechendes System zu entwickeln.

Eine Anzeigetafel am Flughafen Hannover. - © © dpa - Peter Steffen

Eine Anzeigetafel am Flughafen Hannover. © dpa /Peter Steffen

Das Bundesverwaltungsamt (BVA) arbeitet derzeit an dem System für die Vorratsspeicherung der Fluggastdaten. Das berichtet "Heise.de". Demnach muss das System bis zum Mai 2018 installiert und mit den Fluggastdatenbanken der anderen europäischen Staaten verbunden sein.

Der Kostenrahmen betrage 78 Millionen Euro. Das BVA sei im Auftrag des Bundeskriminalamtes tätig, hieß es. Hintergrund ist ein Gesetzesentwurf der Bundesregierung, der Mitte Februar auf den Weg gebracht worden ist. Dieser muss noch verabschiedet werden.

Die Politiker folgen mit dem Entwurf der Umsetzung einer EU-Richtlinie. Sie sieht ein eigenes PNR-System (Passenger Name Record) für Flüge von und nach Europa vor. Dabei sollen Passagierdaten wie Name, Kreditkartennummer oder Essenswünsche erfasst werden. Die Sicherheitsbehörden können diese Informationen dann überprüfen und unter engen Voraussetzungen austauschen.

© dpa, Fotomontage: airliners.de Die Luftrechts-Kolumne: Fluggastrechte in den USA und Europa: Same same but different

Von: ch
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