Bundespolizei erhält demnächst Körperscanner der Zukunft

Sicherheitsscanner der nächsten Generation werden demnächst flächenmäßig an deutschen Flughäfen eingesetzt. Das Bundesinnenministerium orderte jetzt Hunderte der neuen Geräte.

Der Quick Personal Scanner 200 von Rhode&Schwarz wurde bereits am Flughafen Hannover getestet. - © © Bundespolizei -

Der Quick Personal Scanner 200 von Rhode&Schwarz wurde bereits am Flughafen Hannover getestet. © Bundespolizei

Der Elektronikkonzern Rohde & Schwarz und das Bundesinnenministerium haben jetzt einen Vertrag über die Lieferung von 300 Sicherheitsscannern des Typs Quick Personal Scanner (QPS) 200 unterzeichnet. Eingesetzt werden sollen sie durch die Bundespolizei vorrangig an deutschen Flughäfen, aber auch an Sicherheitsschleusen beispielsweise in Ministerien, teilte das Unternehmen mit.

Der Vorteil des QPS 200 gegenüber herkömmlichen Bodyscannern: Der Fluggast muss sich einfach nur vor das Gerät stellen und braucht auch die Arme nicht zu heben. Und er muss sich im Gegensatz zum Vorgängermodell QPS 100 nicht einmal umdrehen.

© dpa, Oliver Berg Lesen Sie auch: Studie bescheinigt Sicherheitsscannern hohe Akzeptanz

Von den Fluggästen wurde das Gerät - dessen Nutzung freiwillig ist - sehr gut angenommen, hieß es seitens der Bundespolizei nach ersten Probeeinsätzen. Die bundesweit erste Testphase für den QPS 200 hatte vor einem Jahr am Flughafen Hannover begonnen. Ende 2015 folgten zudem Tests am Flughafen Sylt. An beiden Flughäfen sind die Körperscanner der Zukunft auch weiterhin im Einsatz, so ein Sprecher von Rohde & Schwarz auf Nachfrage von airliners.de.

Mit dem aktuellen, auf drei Jahre angelegten Rahmenvertrag habe Rohde & Schwarz seinen bislang größten Auftrag für den Körperscanner verzeichnet, hieß es weiter. Weitere Aufträge aus Ländern in Europa und weltweit seien bereits eingegangen.

Von: gk

Datum: 11.08.2016 - 16:51

Adresse: http://www.airliners.de/bundespolizei-koerperscanner-zukunft/39299