Bundespolizei und Flughafenbetreiber warnen vor Gefahren durch Pokémon Go

Das Smartphone-Spiel Pokémon Go liegt auch hierzulande im Trend, doch nicht überall darf es gespielt werden. Unbefugtes Eindringen in Sicherheitsbereiche von Flughäfen kann erhebliche Folgen haben.

Bundespolizei und Flughafenbetreiber haben zur Zurückhaltung  bei Pokémon Go-Spielen an Flughäfen aufgerufen. - © © ADV -

Bundespolizei und Flughafenbetreiber haben zur Zurückhaltung bei Pokémon Go-Spielen an Flughäfen aufgerufen. © ADV

Bundespolizei und Flughafenbetreiber haben zur Zurückhaltung bei Pokémon-Go-Spielen an Flughäfen aufgerufen. "Sogenannte Pokémonstopps hinter der Sicherheitskontrolle sollten durch den Betreiber gelöscht werden, um Unfälle zu vermeiden", erklärten die Beamten und die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) am Montag in Berlin und Potsdam.

Spieler warnten sie vor unbefugtem Betreten von Sicherheitsbereichen. Das Passieren der Kontrollen ohne Berechtigung, ein Umgehen von Kontrollstellen oder das eigenmächtige Öffnen von Fluchttüren könne "weitreichende polizeiliche Maßnahmen" und "gegebenenfalls zivile Schadensersatzforderungen" zur Folge haben. Auch auf den Wegen zu Flugzeugen auf dem Rollfeld sei es aus Sicherheitsgründen verboten, die vorgegebenen Wege zu verlassen.

Pokémon Go animiert die Spieler, mit ihrem Smartphone durch die Gegend zu laufen und monsterähnliche Pokémon-Figuren "einzufangen", die per Zufallsprinzip an realen Orten "platziert" werden. Dazu nutzt die App die GPS-Funktion und das Kartenmaterial des Smartphones. Dazu kommen "Pokéstopps", an denen die Spieler spielintern nützliche Hilfsmittel einsammeln können. Diese liegen oft an mehr oder weniger markanten Orten.

Von: AFP, gk

Datum: 15.08.2016 - 16:15

Adresse: http://www.airliners.de/bundespolizei-flughafenbetreiber-gefahren-pokemon-go/39322