Britisches U-Boot sucht in Indischem Ozean nach Flug MH370

02.04.2014 - 11:36 0 Kommentare

Dreieinhalb Wochen nach dem Verschwinden von Flug MH370 von Malaysia Airlines ist am Mittwoch ein britisches U-Boot im Indischen Ozean eingetroffen, um bei der Suche nach Wrackteilen zu helfen.

Das U-Boot HMS Tireless der British Royal Navy.

Das U-Boot HMS Tireless der British Royal Navy.
© British Royal Navy

Das Suchgebiet im Indischen Ozean wurde erneut ausgeweitet.

Das Suchgebiet im Indischen Ozean wurde erneut ausgeweitet.
© AMSA

Australien hat die Suche nach Trümmerteilen der vermissten Malaysia-Airlines-Boeing nach Osten verlagert. Nachdem ein Gebiet rund 1750 Kilometer westlich von Perth abgesucht wurde, sind die Flugzeuge und Schiffe nun in ein neues Suchgebiet rund 1500 Kilometer westlich von Perth umgeleitet worden.

Die britische Royal Navy beteiligt sich unterdessen mit einem U-Boot an der Suche nach dem verschwundenen Flugzeug der Malaysia Airlines. Die «HMS Tireless» ist im Suchgebiet im Indischen Ozean eingetroffen, wie das Verteidigungsministerium am Dienstag in London mitteilte.

Großbritannien hat mit der «HMS Echo» außerdem ein Vermessungsschiff in das Suchgebiet geschickt, um U-Boote und Schiffe bei der Suche nach dem Flugschreiber und Wrackteilen von MH370 zu unterstützen.

© BEA Lesen Sie auch: Black Box sendet 30 Tage lang Signale

Inzwischen wird die Suche nach der Maschine immer mehr zum Wettlauf mit der Zeit. Die Batterie des Flugschreibers wird laut Experten etwa bis Montag halten - «das kommt auf die Wassertemperatur und die Wassertiefe an», sagte der australische Verteidigungsminister David Johnston dem australischen Rundfunksender ABC. Eine Black Box sendet etwa 30 Tage lang Signale aus, die helfen sollen, das Flugzeugwrack zu orten. Die beiden britischen Schiffe verfügen über Elektronik, die Signale des Flugschreibers aufspüren kann. Am Freitag soll ein australisches Schiff diese Aktion verstärken.

Die malaysische Maschine mit 239 Menschen an Bord war am 8. März auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking von den Radarschirmen verschwunden. Im Indischen Ozean wird nach Trümmern gesucht. Erst am Wochenende verlegte Australien das Suchgebiet um rund 1100 Kilometer. Nach Behördenangaben flog die Boeing 777 vermutlich schneller als bislang angenommen, verbrauchte deswegen mehr Treibstoff und stürzte früher in den Indischen Ozean als zuvor berechnet. Von Flugzeugen gesichtete und dann von Schiffen geborgene Gegenstände entpuppten sich bisher als Müll.

© MOT Lesen Sie auch: MH370 offenbart Müllproblem in Weltmeeren

Von: airliners.de mit dpa, AFP
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