Tarif: Kranich-Flugschule und Piloten einigen sich

29.01.2018 - 08:42 0 Kommentare

Nachdem die Lufthansa-Piloten einen neuen Konzerntarifvertrag beschließen, einigt sich nun eine Airline-Tochter mit der Gewerkschaft: Lufthansa Aviation Training vereinbart Konditionen für die Flugschule in Bremen.

Theoretische Pilotenausbildung bei Lufthansa Aviation Training. - © © LAT -

Theoretische Pilotenausbildung bei Lufthansa Aviation Training. © LAT

Lufthansa Aviation Training (LAT) und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) haben sich für die Flugschule in Bremen auf eine neue Tarifstruktur geeinigt. Diese umfasst laut Angaben eines LAT-Sprechers einen Vergütungstarifvertrag sowie einen eigenständigen Manteltarifvertrag für Fluglehrer.

Geregelt werden neben Vergütungsstrukturen auch grundsätzliche Beschäftigungsbedingungen wie Urlaubsanspruch oder die monatliche Flugstundenanzahl der rund 30 Fluglehrer an der Bremer Flugschule. Beide Tarifverträge haben eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2022.

Schwerpunkt auf theoretische Ausbildung

Darüber hinaus wurde auch ein Tarifvertrag "Fluglehrer" für die gesamte LAT geschlossen, der den Einsatz der Ausbilder in den Flugbetrieben von Lufthansa, Lufthansa Cargo und Eurowings beschreibt. Dieser hat eine Laufzeit bis Ende 2020.

In Bremen liegt der Schwerpunkt der LAT auf der Theorie - hier würde vor allem in der ersten Stufe der Ausbildung gearbeitet, so der Sprecher zu airliners.de. Mit den anderen Lufthansa-Flugschulen in Deutschland (beispielsweise am Airport Rostock-Laage) bildet Bremen die LAT. Diese ist seit dem vergangenen Jahr neu strukturiert:

© dpa, Fredrik Von Erichsen Lesen Sie auch: Lufthansa Group startet neue Flugschule

EFA-Absolventen können neuerdings auch die Linienflug-Lizenz ATPL erwerben und anschließend wählen, für welche Airline sie fliegen wollen. Bisherige Absolventen schlossen lediglich mit einer MPL-Lizenz ab, die vor allem auf die Anforderungen des Lufthansa-Konzerns zugeschnitten war.

Von: cs
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