Sperrung am Bremer Flughafen aufgehoben

15.08.2018 - 09:16 0 Kommentare

Der Flughafen Bremen war nach einem Sicherheitsalarm für zwei Stunden geräumt worden. Auslöser war der Alarm an einer Sicherheitstür. Die Gründe werden weiter untersucht.

Fassade des Flughafens Bremen. - © © Airport Bremen -

Fassade des Flughafens Bremen. © Airport Bremen

Nach einem Türalarm am Bremer Flughafen ist der Sicherheitsbereich am Mittwochmorgen für zwei Stunden geräumt worden. Im Abflugbereich habe eine Sicherheitstür Alarm ausgelöst, sagte eine Flughafensprecherin. Die genaue Ursache sei unklar. "Vermutlich hat ein Passagier im Abflugbereich versucht, die Tür zu öffnen", sagte die Sprecherin.

Denkbar sei aber auch eine technische Ursache, das werde ebenfalls geprüft. Beamte der Bundespolizei hatten die Flughafen-Mitarbeiter bei der Suche nach den Gründen nach der Alarmauslösung unterstützt und dabei auch Spürhunde eingesetzt.

Fünf Flüge betroffen

Vier Inlandsflüge und ein Flug nach London mussten nach weiteren Angaben verschoben werden. Vor dem Sicherheitsbereich bildeten sich nach Aufhebung der Sperrung lange Schlangen mit wartenden Passagieren.

Vor einer Woche hatte es einen ähnlich unklaren Alarm am Bremer Airport gegeben, allerdings an einer anderen Tür. Ein Zusammenhang zu der erneuten Störung sei jedoch nicht erkennbar, sagte die Sprecherin. "Die Sicherheit der Passagiere und Mitarbeiter hat höchste Priorität. Nach dem Luftsicherheitsgesetz müssen bei einem Verdacht alle Vorsichtsmaßnahmen eingeleitet werden", sagte sie.

Mehrere Pannen an verschiedenen Flughäfen

Weit größeres Ausmaß hatte der falsche Sprengstoffalarm vorige Woche am Frankfurter Flughafen. Dort hatte eine Mitarbeiterin einer Sicherheitsfirma bei der Kontrolle eine Familie passieren lassen, obwohl bei der routinemäßigen Sprengstoffsuche ein Test angeschlagen hatte. Von der stundenlangen Sperrung waren rund 13.000 Passagiere betroffen.

Im Juli war ein Terminal in München geräumt worden, weil eine Frau ohne Kontrolle in den Sicherheitsbereich gelangt war. Mindestens 200 Flüge fielen aus, bei rund 60 Flügen

Von: dpa, br
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