Inbetriebnahme

Braunschweig jetzt mit längerer Runway

23.10.2012 - 12:12 0 Kommentare

Der Flughafen Braunschweig hat die vor einem Jahr fertiggestellte Verlängerung der Start- und Landebahn in Betrieb genommen. Zuvor musste ein aufwändiges Genehmigungsverfahren durchlaufen werden.

Luftbild vom Flughafen Braunschweig mit verlängerter Start- und Landebahn

Luftbild vom Flughafen Braunschweig mit verlängerter Start- und Landebahn
© dpa - Dieter Heitefuß

Flughafen Braunschweig aus der Vogelperspektive. Rechts die noch gesperrte Runway-Verl

Flughafen Braunschweig aus der Vogelperspektive. Rechts die noch gesperrte Runway-Verl
© Flughafen Braunschweig

Flughafen Braunschweig. Im Vordergrund die gerodeten Flächen für die Erweiterung

Flughafen Braunschweig. Im Vordergrund die gerodeten Flächen für die Erweiterung
© dpa - J. Lübke

Der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg hat am vergangenen Donnerstag (18.10.) den Flugbetrieb mit seiner auf 2.300 m verlängerten Start-/Landebahn aufgenommen. Demnach fand kurz nach 7.00 Uhr der erste Start statt. Gegen 07.50 Uhr landete die erste Maschine auf der neuen Bahn. In einem aufwändigen und langwierigen Behördengang, der fast ein Jahr in Anspruch nahm, waren die Anflugverfahren aufgrund der Versetzung des Aufsetzpunktes um 600 Meter nach Osten durch die Deutsche Flugsicherung (DFS) neu berechnet worden.

Für die Verlängerung der Bahn von 1.680 auf 2.300 Meter mussten zahlreiche Bäume gefällt und eine Straße gesperrt werden. Die Kosten des Ausbaus betragen rund 39 Millionen Euro. Das Land hat den Ausbau sowie die Entwicklung von Gewerbeflächen mit 18,7 Millionen Euro gefördert.

Die Stadt hält rund 42,6 Prozent am Flughafen. Weitere Anteile liegen bei der Flughafengesellschaft und den umliegenden Kommunen. Unter anderem sind dort das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, das Luftfahrtbundesamt und ein Campus der Technischen Universität Braunschweig angesiedelt. Hinzu kommen mehrere Firmen, die technische Neuerungen für die Luftfahrt entwickeln und verkaufen.

Für die Befürworter des Projekts bringt der Ausbau ein deutliches Plus an Verkehrssicherheit. Die Gegner befürchten hingegen ein deutlich größeres Flugaufkommen. Der kleine Regionalflughafen wird auch von Unternehmen, vor allem von Volkswagen, für Geschäftsflüge genutzt. Charter- und Frachtflüge spielen keine nennenswerte Rolle.

Von: airliners.de mit dpa, Flughafen Braunschweig
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