Branchenagenda

Plan B für den Brexit und Jahreszahlen von Easyjet

21.01.2019 - 07:03 0 Kommentare

Nach dem negativen Votum über den Brexit-Deal will Regierungschefin May einen Plan B vorlegen und Easyjet präsentiert die Verkehrszahlen für 2018. Die Termine der Woche.

Am 29. März 2019 scheidet Großbritannien aus der EU aus. - © © Fotolia - bluedesign

Am 29. März 2019 scheidet Großbritannien aus der EU aus. © Fotolia /bluedesign

Die neue Woche startet erstmal mit einem Fristende: Noch bis Montag (21. Januar) kann die Öffentlichkeit einen Entwurf für Drohnen-Standards im unteren Luftraum kommentieren. Sie beinhaltet unter anderem No-fly-zones, Training und Instandhaltung, Privatsphäre und Datenschutz und Verantwortung (ein Mensch soll für jeden Drohnenflug verantwortlich sein). Erarbeitet wurde dieser von der Internationalen Organisation für Normung (ISO).


Zudem legt die britische Premierministerin Theresa May am Montag ihren Plan B für ein Brexit-Abkommen vor. Der ursprünglich mit der EU ausgehandelte Scheidungsvertrag war vergangene Woche deutlich im House of Parliament gescheitert. Das heißt auch, dass es gut 60 Tage vor dem Austritt keine Planungssicherheit gibt - auch nicht für die Luftfahrtbranche.

Am Dienstag (22. Januar) präsentiert der Flughafen Wien seine Verkehrszahlen des abgelaufenen Jahres und gibt einen Ausblick auf die strategischen Ziele der Flughafen-Wien-Gruppe für 2019. Neben Wien-Schwechat zählen auch die Airports Malta und Kosice dazu. In der Terminankündigung gibt es schon einen kleinen Vorgeschmack: "Das Jahr 2018 war geprägt von Rekorden."


Auch am Dienstag informiert Easyjet über ihre Verkehrszahlen für 2018 vor. Mit Beginn des neuen Fiskaljahrs (1. Oktober) weist Europas größter Billigflieger seine Passagierzahlen nur noch quartalsweise aus. Aber: Allein in den ersten zehn Monaten lag das Wachstum bei gut sieben Prozent. Gleichzeitig informiert Easyjet auch über ihr Finanzergebnis des ersten Quartals.

© AirTeamImages.com, Montage: airliners.de, Alun Morris Jones, Carlo Marcora, Carlos Enamorado, Chris Jilli Lesen Sie auch: So entwickelten sich Europas Billigflieger 2018 Überblick

Nach den Warnstreiks der Luftsicherheitsassistenten an deutschen Airports werden die Verhandlungen am Mittwoch (23. Januar) in Berlin fortgesetzt. Nach bisher vier erfolglosen bundesweiten Tarifverhandlungen zwischen dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) und der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi treffen sich die Verhandlungsführer nun erneut. Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung des Stundenlohns im Bereich der Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrolle auf 20 Euro. Laut Medienberichten nähern sich beide Seiten langsam an.

© dpa, Marijan Murat Lesen Sie auch: Arbeitgeber zu Zugeständnissen Sicherheitspersonal bereit

Von: airliners.de
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