Demonstration eines Flüssigkeitsscanners (27.04.2011) © dpa /Tim Brakemeier
Die Luftfahrtbranche rechnet mit Verzögerungen bei der Einführung von Flüssigkeitsscannern, die eigentlich für den 29. April 2013 geplant ist. "Nach dem bisherigen Stand ist das Datum unrealistisch", sagte der Präsident des Bundesverbands der deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Klaus-Peter Siegloch, der Zeitung "Welt am Sonntag". Es müsse sichergestellt sein, dass die Geräte zuverlässig in der Kontrolle von Flüssigkeiten seien. Das sei bisher nicht der Fall.
Sollten die Scanner eingeführt werden, drohen Fluggästen nach Angaben des Flughafenverbands ADV höhere Ticketpreise. 400 bis 500 Millionen Euro würde allein in Deutschland die Einführung der Detektoren kosten. Neben der Anschaffung der Geräte müssten auch Flughafengebäude umgebaut und rund 4.000 zusätzliche Sicherheitskräfte eingestellt werden. Die Kosten würden über die Sicherheitsgebühr an den Fluggast weitergegeben. Die Flughäfen in Europa wehren sich gegen die für April 2013 geplante Aufhebung der EU-Flüssigkeitsregelung.
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