Triebwerk eines Bombardier Challenger © airliners.de /O. Pritzkow
Der kanadische Hersteller Bombardier konnte den Umsatz des Gesamtkonzerns im vergangenen Jahr um drei Prozent auf 18,3 Milliarden US-Dollar (13,7 Mrd Euro) steigern. Als Hauptstütze erwies sich dabei das Geschäft mit Zügen. Der Gewinn verbesserte sich um acht Prozent auf 837 Millionen US-Dollar. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag am Firmensitz in Montreal mit. Die Zahlen sind jedoch nicht ganz vergleichbar. Bombardier hat seinen Berichtszeitraum umgestellt. Das Geschäftsjahr 2011 umfasste jedoch nur elf Monate. Das vorherige Geschäftsjahr 2010/11 endete bei Bombardier erst am 31. Januar 2011.
Bereits im Januar teilte die Flugzeugsparte Bombardier Aerospace die Auslieferungszahlen mit. Demnach übergab der Hersteller im abgelaufenen Geschäftsjahr 245 Flugzeuge an seine Kunden – davon 163 Geschäftsreiseflugzeuge, 78 Verkehrsflugzeuge sowie vier Amphibienflugzeuge. Dem standen – nach Abzug von Stornierungen – Bestellungen für 249 neue Maschinen gegenüber. Geordert wurden 191 Geschäftsreiseflugzeuge, 54 Verkehrsflugzeuge sowie vier Amphibienflugzeug. In diesem Jahr rechnet Bombardier mit 235 Auslieferungen.
Bei Flugzeugen konkurriert Bombardier mit der brasilianischen Embraer und sieht sich aufstrebenden Herstellern aus Russland und China gegenüber. Airbus und Boeing spielen in der größeren Klasse.
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