Gemeinsame Auslieferung an Air Nostrum und Brit Air

Bombardier liefert erste CRJ1000 aus

15.12.2010 - 11:19 0 Kommentare

Der kanadische Flugzeugbauer Bombardier Aerospace hat zwei CRJ1000 an die beiden ersten und bis heute einzigen Kunden Air Nostrum und Brit Air formal ausgeliefert. Beide Fluglinien versprechen sich von der erhöhten Sitzkapazität sinkenden Stückkosten pro Sitzplatz.

Cockpit der Bombardier CRJ1000 NextGen

Cockpit der Bombardier CRJ1000 NextGen
© Bombardier

Bombardier CRJ1000 NextGen mit einer Zwei-Klassen-Kabine

Bombardier CRJ1000 NextGen mit einer Zwei-Klassen-Kabine
© Bombardier

Bombardier CRJ1000 NextGen mit einer Ein-Klassen-Kabine

Bombardier CRJ1000 NextGen mit einer Ein-Klassen-Kabine
© Bombardier

Bombardier CRJ1000 NextGen

Bombardier CRJ1000 NextGen
© Bombardier

Übergabe der beiden ersten Bombardier CRJ1000 an Brit Air und Air Nostrum am 14.12.2010

Übergabe der beiden ersten Bombardier CRJ1000 an Brit Air und Air Nostrum am 14.12.2010
© Bombardier

Miguel Ángel Falcón, General Manager, Air Nostrum

Miguel Ángel Falcón, General Manager, Air Nostrum
© Bombardier

(V.l.n.r.) Guy C. Hachey, President und COO, Bombardier Aerospace; Miguel

(V.l.n.r.) Guy C. Hachey, President und COO, Bombardier Aerospace; Miguel
© Bombardier

Bombardier Aerospace hat am Standort Mirabel/Quebec die beiden ersten Regionaljets des Typs CRJ1000 den Erstkunden Air Nostrum und Brit Air präsentiert. Die Übergabe-Teams beider Fluglinien wurden von Miguel Ángel Falcón, General Manager der Air Nostrum, sowie Marc Lamidey, Chairman und Chief Executive Officer der Brit Air, angeführt. Beide Fluggesellschaften sind langjährige Bombardier-Kunden.

Die spanische Air Nostrum/Iberia Regional hatte erstmals 1998 bei Bombardier eingekauft und bis heute 19 Flugzeuge der Dash-8Q-Serie sowie 81 CRJ-Regionaljets bestellt. Die französische Brit Air ist seit 1994 Bombardier-Kunde und hat bislang 49 CRJ-Jets geordert. Brit Air war zudem Erstkunde für die CRJ700. Die Airline gab bei der feierlichen Zeremonie zudem bekannt, dass sie die CRJ1000 in den bevorstehenden Feiertagen als erstes auf der Route Lyon-Rom einsetzen werde.

Programmstart für den neuen Regionaljet war im Februar 2007. Angesichts steigender Kerosinkosten verlangten die Fluglinien auch im Regionalverkehr zunehmend größere Jets, um die Stückkosten pro Sitzplatz verringern zu können. Der Erstflug des CRJ1000 NextGen fand am 8. September 2008 statt. Bis zur Zertifizierung wurden laut Bombardier auf 470 Testflügen rund 1.400 Flugstunden absolviert.

Das neue 100-sitzige Muster ist bei Bombardier die größte Variante der CRJ-Familie, die aus dem 50-Sitzer CRJ100/-200, dem CRJ700 mit 70 Sitzplätzen, dem CRJ705 mit 75 Plätzen und dem CRJ900 mit 88 Sitzplätzen besteht. Für alle Muster genügt ein einziges Type Rating. Bombardier hat nach eigenen Angaben bislang 49 Festbestellungen für den CRJ1000 NextGen verbuchen können: 35 kamen von Air Nostrum sowie 14 von Brit Air, die im Auftrag der Air France Regionalstrecken bedient.

Auch die italienische MyAir hatte sich einst für den CRJ1000 entschieden und 15 Exemplare in Auftrag gegeben. Wegen finanzieller Probleme musste sie jedoch im Juli 2009 den Flugbetrieb einstellen. Bombardier kündigte daraufhin im August die Lieferverträge.

Von: airliners.de
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