Berliner Flughafengesellschaft bietet BER-Anwohnern neue Lüfter an

13.01.2017 - 15:20 0 Kommentare

Mehr als 25.000 Haushalte im Umfeld des BER haben Anspruch auf Schallschutz. Im Rahmen dessen können sich Anwohner jetzt neue Schalldämmlüfter einbauen lassen.

Ralf Wagner (Leiter der Schallschutzabteilung Flughafen Berlin Brandenburg) referiert über den neuen Schalldämmlüfter. - © © dpa - Bern Settnik

Ralf Wagner (Leiter der Schallschutzabteilung Flughafen Berlin Brandenburg) referiert über den neuen Schalldämmlüfter. © dpa /Bern Settnik

Die Betreiber des neuen Hauptstadtflughafens BER bieten den Anwohnern ab sofort neue Schalldämmlüfter für ihre Wohnungen an. Diese regulierten sich automatisch und reduzierten im Vergleich zu bisherigen Modellen den Wärmeverlust, wie das Unternehmen jetzt mitteilte. "Durch die automatische Regulierung der Zu- und Abluft sind keine zusätzlichen Lüftungsplanungen erforderlich", sagte Schallschutz-Chef Ralf Wagner.

Weil die Geräte die Be- und Entlüftung kombinieren, erfüllen sie aus Sicht des Unternehmens auch Anforderungen eines Urteils vom Mai 2016. Damals kippte das Gericht die Praxis, Lüfter in schallgedämmte Häuser einzubauen, ohne zuvor ein Lüftungskonzept zu erstellen.

Rund 25.500 Haushalte im Umfeld des BER haben Anspruch auf Schallschutz. Sie können sich die neuen Lüfter einbauen lassen. Wer die bisher verfügbaren Schalldämmlüfter hat einbauen lassen, kann diese durch die neuen Geräte austauschen lassen, so die FBB.

Von: ch, dpa
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Anzeige schalten »
  • Am 24. September können die Berliner abstimmen, ob sich der Senat für einen Weiterbetrieb des Cityairports Tegel einsetzen soll. Berliner CDU setzt trotz Merkel auf Offenhaltung Tegels

    Trotz der Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), der Berliner Airport Tegel müsse geschlossen werden, hält die CDU an ihrer Haltung fest, dass der Flughafen auch nach BER-Eröffnung weiterbetrieben werden soll. "Die Kanzlerin hat die geltende Rechtslage beschrieben. Aber diese Rechtslage kann man ändern", sagte CDU-Generalsekretär Stefan Evers. "Das ist in diesem Fall Ländersache."

    Vom 29.08.2017

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus