Boeing 737-800 im Flug über einer Wolkendecke © AirTeamImages.com /Javier Guerrero
Die Bundesregierung berät an diesem Mittwoch über den Fluglärm-Vertrag mit der Schweiz. Dabei geht es um den Flugverkehr nach Zürich, von dem vor allem der Schwarzwald betroffen ist. Wie ein Regierungssprecher in Berlin am Dienstag mitteilte, will die Regierung ihre Zustimmung zur Zeichnung des Vertrages beschließen.
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und seine Schweizer Amtskollegin hatten die Einigung nach einem jahrelangen Fluglärm-Streit zwischen Deutschland und der Schweiz Anfang Juli bekanntgegeben. Die Regierung in Bern hatte sie bereits am vergangenen Mittwoch gebilligt.
Insgesamt bekommt die Schweiz künftig mehr Fluglärm ab. Anflüge auf Zürich sollen künftig am Abend bereits ab 18.00 Uhr und damit drei Stunden früher als bisher über Schweizer Gebiet erfolgen. Damit sollen die deutschen Regionen im Schwarzwald und am Bodensee entlastet werden. Weiterhin fliegen aber die meisten Maschinen auf dem Weg nach Zürich über Süddeutschland, wo es seit Jahren Beschwerden der Bevölkerung gibt.
Deutschland verzichtete in den Verhandlungen auf die bislang geforderte Begrenzung der Flugzahlen und lässt zudem morgens mehr Flüge zu. So darf künftig werktags ab 06.30 Uhr und damit bereits eine halbe Stunde früher Zürich über Süddeutschland angeflogen werden.
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