Silhouette eines Flugzeugs im Landeanflug © dpa /Robert Schlesinger
Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg verhandelt am 23. Januar die Klagen gegen die sogenannte Wannsee-Flugroute vom künftigen Hauptstadtflughafen. Das sagte Gerichtssprecherin Christiane Scheerhorn am vergangenen Donnerstag. Der zwölfte Senat befasst sich mit Klagen der Gemeinde Kleinmachnow und einer Privatperson gegen das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung, das die Flugrouten für den neuen Airport festgelegt hatte.
Die Kläger halten die Wannsee-Route unter Lärmschutz- und Sicherheitsaspekten für rechtswidrig. Die mündliche Verhandlung findet den Angaben zufolge im Gerichtsgebäude an der Berliner Hardenbergstraße statt.
Dem Gericht liegen weitere Klagen gegen Flugrouten vor, unter anderem wehren sich Bürger aus Berlin-Friedrichshagen und der Berliner Landesverband der Naturfreunde Deutschlands gegen die sogenannte Müggelsee-Route.
Bewohner von Kleinmachnow waren angesichts des drohenden Fluglärms auch vor das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gezogen, um eine Neuauflage des Planfeststellungsverfahrens oder die Rücknahme der Baugenehmigung für den Flughafen zu erzwingen. Das Gericht wies die Klage ab.
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