BER-Flughafengesellschaft verklagt Planer

06.07.2012 - 15:30 0 Kommentare

Die Berliner Flughafengesellschaft hat die frühere BER-Planungsgemeinschaft "pg bbi" wegen der Eröffnungspanne verklagt. In einem zweiten Schritt will der Flughafen dann Schadensersatzansprüche gegen die bereits gekündigten Planungsbüros geltend machen.

Ein Mitarbeiter geht unter den Passagierbrücken des Flughafens BER entlang - © © dpa - Kay Nietfeld

Ein Mitarbeiter geht unter den Passagierbrücken des Flughafens BER entlang © dpa /Kay Nietfeld

Wegen der Baumängel am neuen Hauptstadtflughafen hat die Berliner Flughafengesellschaft den früheren Generalplaner verklagt. Mit einer sogenannten Feststellungsklage und mithilfe von Gutachten solle geprüft werden, ob die Planungsgemeinschaft pg bbi ihre Pflichten verletzt habe, sagte Flughafensprecher Ralf Kunkel und bestätigte einen Bericht der "Berliner Morgenpost" (Freitagausgabe).

Zur Projektgemeinschaft gehören J.S.K. International Architekten, die Ingenieur GmbH und die gmp Generalplanungsgesellschaft. Laut dem Blatt ist dies eine Voraussetzung dafür, um in einem zweiten Schritt eventuelle Schadensersatzansprüche geltend zu machen.

Nachdem die für den 3. Juni geplante Eröffnung des neuen Airports wegen Mängeln in der Bauplanung verschoben werden musste, hatte die Flughafengesellschaft den Vertrag mit den Planern bereits fristlos gekündigt.

Von: dapd, dpa
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