Bei Eurowings und Brussels bleiben mehr Sitze leer

12.06.2017 - 15:07 0 Kommentare

Die Lufthansa Group wächst im Mai bei den Passagierzahlen zweistellig. Auch der Sitzladefaktor legt gruppenweit zu. Die Maschinen von Eurowings und Brussels Airlines sind jedoch schlechter gefüllt.

Leitwerke der Airlines des Lufthansa-Konzerns. - © © Lufthansa Group -

Leitwerke der Airlines des Lufthansa-Konzerns. © Lufthansa Group

Die Airlines der Lufthansa Group haben im Mai deutlich mehr Passagiere befördert als im Vorjahresmonat. Wie der Konzern mitteilt, waren es rund 11,6 Millionen und damit rund 19 Prozent mehr als im Mai 2016. Auch der Sitzladefaktor legte zu: Er stieg um rund zwei Prozentpunkte auf 79 Prozent.

Diese Statistik zeigt die Passagierzahlen und die Sitzauslastung der Lufthansa Group im Zeitraum von Mai 2016 bis Mai 2017.

Das Ergebnis begründet Lufthansa erneut mit dem Wachstum der Point-to-Point-Carrier Eurowings. So seien beinahe alle 38 von Air Berlin geleasten Maschinen mittlerweile in die Eurowings integriert. Auch Brussels, die erst seit Jahresbeginn vollständig zum Konzern gehört und deren Flotte aktuell auf Konzernstandards umgerüstet wird, performe nach wie vor gut.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Die deutsche Lufthansa beförderte im Mai 2017 rund 5,9 Millionen Passagiere. Dies entspricht einem Plus von 6,7 Prozent. Die Maschinen waren dabei zu 80,2 Prozent ausgelastet (plus 4,5 Prozentpunkte).

Die Swiss legte um 1,2 Prozent auf rund 1,6 Millionen Fluggäste zu. Der Sitzladefaktor stieg um 1,8 Prozentpunkte auf 79,4 Prozent. Bei Austrian Airlines stieg die Zahl der Fluggäste um 15,1 Prozent auf rund 1,2 Millionen. Der Sitzladefaktor wuchs um 0,3 Prozentpunkte auf 74,1 Prozent.

Die Punkt-zu-Punkt-Airlines des Konzerns - hier weist die Lufthansa-Gruppe Eurowings und Brussels zusammen aus - legten bei den Passagierzahlen im Mai um 74,2 Prozent zu. Sie beförderten im fünften Monat des Jahres rund 3,0 Millionen Fluggäste. Ihre Sitzauslastung fiel um 3,3 Prozentpunkte auf 76,8 Prozent.

Im Frachtgeschäft legte die Zahl der verkauften Fracht-Tonnenkilometer um 7,2 Prozent auf 903 Millionen zu. Die Auslastung der Frachträume verbesserte sich im Jahresvergleich um vier Prozentpunkte auf 67,8 Prozent.

Von: cs
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