BDL: Tödliche Flugzeugunglücke werden weniger wahrscheinlich

02.01.2017 - 09:35 0 Kommentare

2016 war nach Angaben des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) eines der sichersten Jahre in zivilen Luftfahrt. Der Verband beruft sich dabei auf Zahlen des Aviation Safety Network.

Eine Passagiermaschine am Flughafen Frankfurt. - © © dpa - Boris Roessler

Eine Passagiermaschine am Flughafen Frankfurt. © dpa /Boris Roessler

Trotz mehrerer Flugzeugunglücke ist das Jahr 2016 nach Angaben des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) eines der sichersten Jahre in der zivilen Luftfahrt gewesen. Die statistische Wahrscheinlichkeit, bei einem Unglück mit einem Passagierflugzeug ums Leben zu kommen, sei im zurückliegenden Jahr etwa 49 Mal niedriger gewesen als in den 70er Jahren. Sie lag im vergangenen Jahr bei 1:12,8 Millionen.

Weltweit beförderten Fluggesellschaften im Jahr 2016 demnach 3,7 Milliarden Passagiere. Das waren fast zwölf Mal so viele wie 1970.

Im vergangenen Jahr gab es - ausgenommen von Militärmaschinen - 19 Flugzeugunglücke mit Toten, wie der BDL mit Verweis auf Zahlen des niederländischen Aviation Safety Network mitteilte. Dabei wurden lediglich Maschinen mit einer Kapazität von mindestens 14 Insassen berücksichtigt.

Unfallstatistik der ASN (Lizenz CC-BY). Für größere Ansicht auf das Bild klicken. Foto: © Aviation Safety Network

Laut ASN sind 325 Fluggäste und Crewmitglieder ums Leben gekommen, davon knapp 290 bei Passagierflügen, die restlichen bei Fracht-, Forschungs- und Löschflügen. 2015 hatte das ASN 560 Tote gemeldet. Damals war auch die Germanwings-Maschine in den französischen Alpen abgestürzt.

"Sicherheit hat für alle am Luftverkehr Beteiligten absolute Priorität", erklärte Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), in einer Mitteilung. "Die Luftverkehrswirtschaft und die Hersteller tun in enger Kooperation mit Behörden und mit der Politik alles dafür, das bereits hohe Sicherheitsniveau im Luftverkehr stetig weiter zu erhöhen."

Von: ch, AFP, dpa
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