Baukonzern Hochtief schließt Verkauf des Flughafengeschäfts ab

30.09.2013 - 13:46 0 Kommentare

Hochtief hat sich von seiner Flughafensparte getrennt. Alle Anteile wurden an den kanadischen Pensionsfonds PSP Investments übertragen. Der deutsche Baukonzern will das eingenommene Geld nicht nur zum Schuldenabbau verwenden.

Logo der Hochtief - © © Hochtief -

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Deutschlands größter Baukonzern Hochtief hat den Verkauf seiner Flughafen-Sparte erfolgreich abgeschlossen. Alle Anteile an der Hochtief Airport GmbH, die Beteiligungen an den Flughäfen Athen, Budapest, Düsseldorf, Hamburg, Sydney und Tirana hielt, seien rückwirkend zum 1. Januar 2013 an den kanadischen Pensionsfonds PSP Investments übertragen worden, teilte das Unternehmen jetzt mit. Durch den bereits im Mai angekündigten Verkauf fließen rund 1,1 Milliarden Euro in die Kassen des Essener Unternehmens, das mehrheitlich dem spanischen Baukonzern ACS gehört.

Das Geld will Hochtief zum Schuldenabbau und für Investitionen in sein Kerngeschäft nutzen. Ziel sei es, "der profitabelste und bedeutendste Infrastrukturkonzern der Welt zu werden", bekräftigte Hochtief-Chef Marcelino Fernández Verdes.

Der Essener Baukonzern hatte den schon länger geplanten Verkauf 2011 nicht umsetzen können und vorerst auf Eis gelegt. Als Grund wurde damals das verschlechterte Marktumfeld angegeben, in dem offenbar kein angemessener Preis zu erzielen war. Ab Februar diesen Jahres hatte sich Hochtief wieder intensiver um den Verkauf der Sparte bemüht.

Von: dpa, airliners.de
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