BAE Systems verdient operativ weniger

30.07.2009 - 12:27 0 Kommentare

Der britische Rüstungskonzern BAE Systems hat im ersten Halbjahr bei einem gestiegenen Umsatz operativ weniger verdient als im Vorjahr. Der Umsatz profitierte dabei insbesondere von den jüngsten Übernahmen. Für das Gesamtjahr strebt der Konzern ein "gutes" Ergebnis an.

BAE-Pavillion auf der Farnborough Air Show 2008 - © © BAE Systems -

BAE-Pavillion auf der Farnborough Air Show 2008 © BAE Systems

Das operative Ergebnis sei im Berichtszeitraum von 789 Millionen Pfund auf 500 Millionen Pfund (580 Millionen Euro) gefallen, teilte die im britischen Leitindex FTSE-100-notierte Gesellschaft am Donnerstag in London mit.

Der Umsatz profitierte auch von den jüngsten Zukäufen und stieg auf 9,94 Milliarden Pfund. Im Vorjahreszeitraum waren es 7,75 Milliarden Pfund gewesen.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITA) aus dem fortgeführten Geschäft kletterte um 19 Prozent auf 979 Millionen Pfund. Den Aktionären wird eine Zwischendividende von 6,4 Pence pro Aktie vorgeschlagen - ein Plus von 10,3 Prozent. Im Berichtszeitraum verbuchte BAE Systems Goodwill-Abschreibungen von 256 Millionen Pfund.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet BAE Systems weiterhin damit, die Ziele eines "guten" Wachstums zu erreichen. Ende Juni wies die Gesellschaft eine Nettoverschuldung von 316 Millionen Pfund aus.

BAE Systems ist der größte Rüstungskonzern in Europa und der zweitgrößte weltweit. Das britische Unternehmen hat seinen Sitz in London und beschäftigt weltweit rund 106.000 Mitarbeiter. Neben der Rüstungsproduktion ist BAE auch in der Luft- und Raumfahrt als Zulieferer und Flugzeughersteller tätig.

Von: dpa-AFX, airliners.de
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