Austrian Airlines setzt zwischen Linz und Wien verstärkt auf Schiene

03.02.2015 - 11:58 0 Kommentare

Passagieren von Austrian Airlines werden auf der Strecke zwischen Wien und Linz bald deutlich weniger Flugverbindungen angeboten. Grund ist die neue, verbesserte Zugverbindung zwischen den beiden Zielen.

Bahnhof am Flughafen Wien  - © © Vienna Airport -

Bahnhof am Flughafen Wien © Vienna Airport

Eine Kooperation von Austrian Airlines und den Österreichischen Bundesbahnen ÖBB unter dem Namen "AIRail" hat jetzt auch Auswirkungen auf den Flugbetrieb zwischen Wien und Linz. Die derzeit von Welcome Air im Wet-Lease für Austrian Airlines angebotenen vier täglichen Flüge auf der Strecken werden Ende März eingestellt, teilte die Fluggesellschaft mit. Der von Austrian Airlines selbst angebotene Morgenflug Linz-Wien und der Abendflug Wien-Linz bleiben bestehen. Ab 1. April wird es also nur sechs pro Woche statt fünf täglichen Flügen zwischen Linz und Wien geben geben wird.

Als ein Grund wurde angegeben, dass die im vergangenen Dezember gestartete "AIRail"-Strecke zwischen dem Hauptbahnhof Linz und dem Flughafen Wien von den Passagieren sehr gut angenommen wird. Damals hatte der erweiterte Hauptbahnhof am Winer Airport seinen Betrieb aufgenommen. Zudem habe die Strecke Wien-Linz zuletzt einen einstelligen Millionen-Betrag Verlust pro Jahr verzeichnet. Somit sei die Verbindung wirtschaftlich nicht mehr zu halten gewesen. Auch der Versuch, Linz durch den Abschluss des Wet-Leases mit Welcome Air durch mehr Flüge mit kleineren Flugzeugen zu halten, führte in drei Jahren nicht zum angestrebten Erfolg, hieß es weiter.

Mit "AIRail" können Passagiere die neuen Direktverbindungen der ÖBB mit Austrian-Flugnummer zwischen dem Hauptbahnhof Linz und dem Flughafen Wien in Kombination mit einem Austrian-Flug nutzen. Pro Tag werden acht Zugverbindungen von Wien nach Linz und sieben von Linz nach Wien angeboten. Ultrakurzstreckenflüge auf die Schiene zu verlegen sei ein in Europa immer stärker zu beobachtender Trend, dem auch Austrian folge, hieß es in der Mitteilung.

Von: airliners.de
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