Austrian Airlines landet nicht unter dem Dach der Eurowings

04.01.2017 - 16:23 0 Kommentare

Wirbel um Austrian Airlines: Die Lufthansa-Tochter könnte bei der Billigplattform Eurowings landen, heißt es in einem Medienbericht. Die österreichische Fluggesellschaft widerspricht.

Ein Airbus von Austrian Airlines am Flughafen Wien. - © © AirTeamImages.com - Chris Jilli

Ein Airbus von Austrian Airlines am Flughafen Wien. © AirTeamImages.com /Chris Jilli

Austrian Airlines hat einen Medienbericht zurückgewiesen, in dem es heißt, die Lufthansa-Tochter könnte unter dem Dach der Billigmarke Eurowings landen. Das Gerücht sei falsch, sagte Austrian-Sprecher Peter Thier der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Er reagierte damit auf einen Bericht von der "Presse".

Darin heißt es: Innerhalb von Austrian Airlines sei man besorgt, dass die Fluggesellschaft aufgrund ihrer günstigen Kostenstruktur in die Eurowings eingegliedert werden könnte. Nur Lufthansa und Swiss hätten den Premium-Status sicher. Die beiden Fluggesellschaften würden die meisten Business-Class-Kunden befördern und "viel mehr lukrative Langstrecken" bedienen.

Airline-Sprecher Thier sagte, die Lufthansa Group investiere mehr als 100 Millionen Euro in den "etablierten Premiumcarrier" Austrian Airlines. Die fünf von Air Berlin gemieteten Maschinen oder die Einführung der Premium-Economy-Class auf allen Langstreckenflügen würden das beispielsweise unterstreichen.

© Austrian Airlines, Lesen Sie auch: Austrian Airlines investiert Millionen in Internet und Premium-Eco

Unter der Marke Eurowings baut die Lufthansa Group eine Billigplattform auf, deren Airlines auf Kurz-, Mittel- und Langstrecken unterwegs ist. Bezogen auf den europäischen Verkehrs spielt Österreich dabei eine größere Rolle.

So hat die neu gegründete Eurowings Europe ihren Sitz in Wien, genauso wie Austrian Airlines. In der österreichischen Hauptstadt gibt es außerdem eine Eurowings-Basis. In Salzburg entsteht eine weitere. Austrian-Sprecher Thier sieht in der Eurowings jedoch keine Konkurrenz, sondern eine "komplementäre Ergänzung".

Von: ch
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