Dementi aus Venezuela

Aserca weist Interesse an Alitalia zurück

24.09.2008 - 17:23 0 Kommentare

Die venezolanische Fluggesellschaft Aserca dementierte Berichte, sie wolle Alitalia "in Teilen oder als Ganzes" kaufen. Die italienische Nachrichtenagentur Ansa hatte zuvor berichtet, Aserca-Chef "Hugo Santoro" habe erklärt, er werde dem Alitalia-Insolvenzverwalter in den kommenden Tagen ein Angebot unterbreiten.

Die Berichterstattung über Rettungspläne für die marode italienische Fluggesellschaft Alitalia nehmen groteske Züge an. Ein Aserca-Sprecher teilte bezüglich der Übernahme-Meldung mit, einen Herrn "Hugo Santoro" gebe es bei der Fluggesellschaft gar nicht. "Wir haben keine Ahnung, wie es zu diesenr Berichten kommen konnte."

Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi bekräftigte am Mittwoch laut Ansa, er glaube nach wie vor an eine italienische Lösung für Alitalia. Eine andere Lösung als CAI, das Konsortium aus italienischen Geschäftsleuten, das am Donnerstag sein Angebot zurückgezogen hatte, werde es nicht geben. "Es ist unmöglich, dass ein ausländisches Unternehmen die Verantwortung bei Alitalia übernimmt. Das ist eine Hypothese, die nicht existiert und niemals existiert hat."

Die beiden wichtigsten Vertreter dieses Investorenkonsortiums CAI, Roberto Colaninno und Rocco Sabelli, trafen am Mittwoch am Sitz der Regierung in Rom ein, ebenso Vertreter der drei Gewerkschaften, die dem CAI-Rettungsplan zugestimmt hatten. "Ein Hoffnungsschimmer ist aufgetaucht", sagte Verkehrsminister Altero Matteoli.

Von: AFP
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