Arbeitgeber unterbreiten Sicherheitskräften an Berliner Airports neues Angebot

28.10.2016 - 14:49 0 Kommentare

Die Arbeitgeber haben in den Tarifverhandlungen für das Sicherheitspersonal an den Berliner Flughäfen ein neues Angebot unterbreitet. Gleichzeitig fordern sie Augenmaß nach einer unlängst erzielten, vorläufigen Einigung.

Untergehende Sonne am Flughafen Berlin Tegel - © © dpa - Hannibal Hanschke

Untergehende Sonne am Flughafen Berlin Tegel © dpa /Hannibal Hanschke

Die Löhne für die rund 2.500 Mitarbeiter des Sicherheitspersonals an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld könnten ab 1. Januar um 1,5 Prozent steigen. Ab 1. Januar 2018 wäre eine Erhöhung um weitere 1,5 Prozent möglich. Ein entsprechendes Angebot habe die Arbeitgeberseite jetzt unterbreitet, hieß es in einer Mitteilung des Fachverbandes Aviation im Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW).

Gleichzeitig wurde zur Besonnenheit aufgerufen. "Nach dem Abschluss für nur knapp drei Monate ist nun wieder Augenmaß gefordert", so Rainer Friebertshäuser, Leiter der Tarifkommission des Fachverbandes Aviation.

Ende September hatten sich beide Seiten auf einen Übergangstarifvertrag bis Ende des Jahres geeinigt. In der Übergangszeit erhalten die Mitarbeiter der Fluggast-, Personal- und Warenkontrolle je nach Aufgabengebiet nun 12,10 bis 16,10 Euro pro Stunde - das sind 0,38 bis 0,68 Euro mehr als bisher. In Prozenten ausgedrückt entspricht das nach Verdi-Angaben einer Erhöhung um 2,94 bis 5,14 Prozent.

Ziel war es laut BDSW, eine Synchronisation der Laufzeit aller Tarifverträge im Bereich der Luftsicherheit zu erreichen. Für Berlin-Brandenburg ist der bisherige Tarifvertrag am 30. September ausgelaufen, in den anderen Bezirken ist dies Ende des Jahres der Fall.

© dpa, Roland Weihrauch Lesen Sie auch: Verdi will erneut mehr Gehalt für Flughafenkontrolleure

Von: gk
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