American Airlines tief in der Verlustzone

20.01.2010 - 16:55 0 Kommentare

American Airlines hat im vergangenen Jahr einen Verlust von 1,5 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Durch die Wirtschaftskrise sank die Nachfrage drastisch. Die Airline legte daraufhin Strecken still, musste jedoch anschließend den Wert der Flugzeuge und Landerechte nach unten korrigieren.

Bug einer Boeing 767-300 der American Airlines - © © AirTeamImages.com -

Bug einer Boeing 767-300 der American Airlines © AirTeamImages.com

American Airlines steckt in den roten Zahlen fest. «Die Treibstoff-Krise von 2008 ist durch die schlimmste Rezession seit Dekaden abgelöst worden», rechtfertigte Konzernchef Gerard Arpey am Mittwoch im texanischen Fort Worth den Verlust von 344 Millionen Dollar im vierten Quartal.

Im Vorjahreszeitraum hatte die Fluggesellschaft, die über ihre Muttgesellschaft AMR an der Börse notiert ist, sogar noch ein paar Millionen Dollar mehr verloren.

In der Wirtschaftskrise waren die Passagier- und Frachtzahlen nach unten gegangen und die Preise gerieten unter Druck. Entsprechend fiel der Umsatz im Schlussquartal dieses Jahres um neun Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar.

American Airlines begegnet dem Abschwung mit der Stilllegung von Flugzeugen und ganzen Strecken. Das spart zwar im laufenden Betrieb Kosten. Doch muss die Gesellschaft wegen der branchenweiten Probleme den Wert ihrer Maschinen und Landerechte nach unten korrigieren. Rund die Hälfte des Verlusts geht auf diese Abschreibungen zurück.

Im Gesamtjahr summierte sich das Minus auf 1,5 Milliarden Dollar nach 2,1 Milliarden Dollar im Jahr 2008. Damals hatten die hohen Kerosinkosten die Fluggesellschaften in Nöte gebracht.

Von: airliners.de mit dpa
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