Amadeus verkauft Opodo

10.02.2011 - 11:52 0 Kommentare

Der IT-Dienstleister Amadeus hat sein Tochterunternehmen Opodo an AXA Private Equity und Permira Funds für rund 450 Millionen Euro verkauft. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung durch die Wettbewerbsbehörden.

Opodo-Logo - © © Opodo -

Opodo-Logo © Opodo

Die Amadeus IT Holding, S.A. hat über ihr Tochterunternehmen Amadeus IT Group S.A. – und vorbehaltlich der Zustimmung des Vorstands – ein Abkommen mit AXA Private Equity und Permira Funds getroffen und wird 100 Prozent des Kapitals am Tochterunternehmen Opodo Limited verkaufen. Der von beiden Seiten festgelegte Unternehmenswert beträgt etwa 450 Millionen Euro – das 11,7-Fache das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von Opodo im Jahr 2010.  

Teil des Vertrags ist ein zehnjähriges Handelsabkommen zwischen Amadeus als Anbieter von GDS-Dienstleistungen und Opodo, eDreams sowie GoVoyages (diese beiden Online-Reisebüros werden von Permira Funds beziehungsweise von Fonds unter der Federführung von AXA Private Equity gesteuert).  

Nach dem Geschäftsabschluss und der Umsetzung der Handelsabkommen wird das erzielte Nettoergebnis von Amadeus schätzungsweise insgesamt 500 Millionen Euro betragen – inklusive der Kosten dieser Transaktion und bereinigt um Liquiditätsreserven und Betriebskapital von Opodo.  

Das Abkommen unterliegt der Genehmigung der Wettbewerbsbehörden. JP Morgan agierte im Auftrag vom Amadeus als Finanzberater für diese Transaktion.

Von: Amadeus
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