Airport-Chef Garvens: 747-Bestellung von UPS hängt mit Gebührenpolitik zusammen

28.10.2016 - 13:17 0 Kommentare

UPS hat 14 Frachtmaschinen des Typs Boeing 747-8 bestellt. Laut Flughafenchef Michael Garvens will der US-Paketdienst die Maschinen auch am Airport Köln/Bonn einsetzen. Er sieht darin eine "eindrucksvolle Bestätigung" der Gebührenpolitik.

Michael Garvens, Geschäftsführer des Flughafens Köln/Bonn. - © © BTW - Svea Pietschmann

Michael Garvens, Geschäftsführer des Flughafens Köln/Bonn. © BTW /Svea Pietschmann

Der Logistikkonzern UPS hat 14 Cargo-Maschinen vom Typ Boeing 747-8 bestellt. Der Flughafenchef von Köln/Bonn, Michael Garvens, ist der Meinung, dass dieser Schritt mit der Gebührenpolitik seines Airports zusammenhängt.

"Diese Entscheidung ist für uns ein Riesenerfolg und eine eindrucksvolle Bestätigung unserer langjährigen Gebührenpolitik", wird Garvens in einer Mitteilung des Flughafens zitiert. "Wir haben deutliche Signale von UPS, dass diese neuen Flugzeuge in Zukunft auch in Köln/Bonn eingesetzt werden und lautere Maschinen wie etwa die MD11 ersetzen."

Der Airport hatte die Gebühren für lautere Maschinen zuletzt 2013 erhöht. Flughafen-Angaben zufolge "sparen Fluggesellschaften bis zu eine Million Euro Start- und Landegebühren, wenn sie statt der lauteren MD11 moderne Maschinen wie die Boeing 747-8F anschaffen". Die Summe bezieht sich auf einen Zeitraum von drei Jahren, hieß es auf Nachfrage.

© AirTeamImages.com, TT Lesen Sie auch: US-Paketdienst will 14 Boeing 747F kaufen

UPS soll die 14 Frachtmaschinen vom Typ Boeing 747-8 in den kommenden Jahren geliefert bekommen. Der Paketdienstleister hat sich eigenen Angaben zufolge die Option für 14 weitere Flugzeuge gesichert. Im dritten Quartal kletterte der Überschuss des Unternehmens um ein Prozent auf 1,27 Milliarden Dollar nach oben.

Von: ch
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