Amadeus-Studie

Airlines steigern Zusatzgeschäfte

25.07.2012 - 16:22 0 Kommentare

Weltweit haben Fluggesellschaften rasch das Potential von Zusatzeinnahmen bei mehr Beinfreiheit, schnellerem Boarding oder warmen Mahlzeiten erkannt. Diese "Ancillary Revenues" sind inzwischen auch nicht mehr auf das Lowfare-Segment beschränkt.

Produktverkauf an Bord eines Flugzeugs - © © LSG -

Produktverkauf an Bord eines Flugzeugs © LSG

Billige Tickets, teure Extragebühren – nicht nur Billigflieger machen ihre Umsätze durch “Ancillary Revenues”. Insgesamt haben 50 Airlines in ihren Bilanzen solche Zusatzumsätze ausgewiesen, die der IT-Dienstleister Amadeus zusammen mit der Beratungsgesellschaft Idea Works Company ausgewertet hat.

So stiegen im vergangenen Jahr die Zusatzeinnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 21 Prozent auf 18,2 Milliarden Euro. 2009 lagen die Einnahmen noch bei 10,95 Milliarden Euro. Bei den Billigfliegern macht das Zusatzgeschäft durch Schnell-Check-in, mehr Beinfreiheit, Bordmahlzeiten oder Gepäckbeförderung zwischen 15 und 33 Prozent der gesamten Verkaufserlöse aus. Mit 890,1 Millionen Euro überholte die EasyJet zudem erstmals den Konkurrenten Ryanair (886,2 Mio. Euro).

Die höchsten Zusatzeinnahmen verzeichnen aber die großen US-Fluggesellschaften wie United Continental (4,16 Mrd. Euro), Delta (2,04 Mrd. Euro), American (1,7 Mrd. Euro) sowie die australische Qantas (1,14 Mrd Euro). Sie machen vor allem gute Geschäfte mit Gepäckentgelten und dem Verkauf von Vielfliegermeilen an Partnerbanken.

Jahresergebnisse 2011 Zusatzumsätze gesamt in Mio. Euro
Top-10-Airlines nach Zusatzumsätzen
United Continental 4.163
Delta 2.040
American 1.701
Qantas 1.142
Southwest 950
Easyjet 890
Ryanair 886
US Airways 874
TAM Airlines 537
Alaska Air Group 491

 

Von: airliners. de mit Roman Payer Austrian Aviation Net, Amadeus
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