Hurrikan «Sandy» Airlines streichen erneut US-Flüge

30.10.2012 - 15:03 0 Kommentare

Lufthansa, Air Berlin, United und Delta haben auch am Dienstag ihre Flugverbindungen zwischen Deutschland und der US-Ostküste wegen des Wirbelsturms «Sandy» gestrichen.

Wirbelsturm Sandy am 29.10.2012 über der US-Ostküste - © © NASA -

Wirbelsturm Sandy am 29.10.2012 über der US-Ostküste © NASA

Wegen des Hurrikans "Sandy" wird der Flugverkehr zwischen Deutschland und der amerikanischen Ostküste immer mehr eingeschränkt. Insgesamt wurden am Dienstag allein zwischen Frankfurt am Main und den USA 21 Flüge annulliert, wie eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport sagte. Neben der Lufthansa seien Verbindungen der amerikanischen Fluggesellschaften United und Delta Airlines betroffen. Demnach konnten zwölf Maschinen aus den USA nicht nach Frankfurt aufbrechen, zudem fielen weitere neun Flüge von Frankfurt zur amerikanischen Ostküste aus, darunter nach New York und Washington.

Deutschlandweit strich die Lufthansa für Dienstag vier Verbindungen in die USA. Neben Frankfurt erhielten auch Flugzeuge in München und Düsseldorf keine Starterlaubnis, wie eine Sprecherin der Lufthansa sagte. Ebenso fielen vier Rückflüge von der Ostküste der USA nach Deutschland aus. Auch bei Air Berlin entfielen die Flüge nach New York.

Die Annullierungen bei der Lufthansa seien bereits am Sonntag beschlossen worden, um den Passagieren rechtzeitig Bescheid zu geben, sagte die Sprecherin. Einige Fluggäste hätten die Möglichkeit genutzt, ihre Flüge auf andere Städte, wie etwa Chicago, umzubuchen. Andere hätten sich entschieden, ihre Reise zu einem späteren Zeitpunkt anzutreten. In Frankfurt und München habe die Lufthansa einige wenige umsteigende Passagiere kurzfristig in Hotels untergebracht, hieß es.

Wie Fraport in Frankfurt weiter mitteilte, wurden die New Yorker Flughäfen John F. Kennedy und La Guardia sowie der Flughafen in Newark wegen des Sturms geschlossen. Bereits am Montag hatten zwölf Maschinen vom größten deutschen Flughafen nicht zur Ostküste der USA starten können. Die Flüge aus den Vereinigten Staaten nach Frankfurt waren hingegen an diesem Tag noch vor dem Unwetter gestartet.

Von: dapd
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