Airbus überträgt Qualitätsverantwortung für A380-Sitze an Recaro

26.08.2013 - 13:56 0 Kommentare

Nach der A320-Familie sowie A330/340 hat Airbus den Sitzhersteller Recaro Aircraft Seating nun auch mit der „Supplier Source Inspection“ für Economy-Sitze im A380 beauftragt.

V.l.n.r.: Thomas Ligensa, Teamleiter Certifying Staff, Recaro Aircraft Seating, Yves Wahn, Supply Chain & Quality Operations Manager, Airbus, Oliver Roennfeldt, Conformance Manager Seats and Electronics, Airbus, Mirjam Bruhns, Bereichsleiterin Qualität und Prozess Management Recaro Aircraft Seating, Dr. Mark Hiller, Vorsitzender der Geschäftsführung von Recaro Aircraft Seating - © © Recaro Aircraft Seating -

V.l.n.r.: Thomas Ligensa, Teamleiter Certifying Staff, Recaro Aircraft Seating, Yves Wahn, Supply Chain & Quality Operations Manager, Airbus, Oliver Roennfeldt, Conformance Manager Seats and Electronics, Airbus, Mirjam Bruhns, Bereichsleiterin Qualität und Prozess Management Recaro Aircraft Seating, Dr. Mark Hiller, Vorsitzender der Geschäftsführung von Recaro Aircraft Seating © Recaro Aircraft Seating

Seit Anfang August 2013 übernimmt Recaro Aircraft Seating im Auftrag von Airbus auch die „Supplier Source Inspection“ für die Economy-Sitze im doppelstöckigen A380. Das Unternehmen in Schwäbisch Hall ist damit nach eigenen Angaben nicht nur der weltweit erste Lieferant von Airbus, der auch die Abnahmeprüfung für ein in der A380 eingesetztes Produkt durchführt, sondern auch der erste Sitzhersteller, der die gesamte Produktpalette der an Airbus gelieferten Sitze selbst freigibt.

Schon seit Januar 2011 nimmt Recaro die Endprüfung und Freigabe der Sitze für die A320-Familie selbst vor. Im April 2013 folgte die Übertragung der „Supplier Source Inspection“ auch für die Economy- und Business-Class-Sitze für die Langstreckenflugzeuge A330 und A340. „Mit der jetzt übertragenen Verantwortung für die Sitze in der A380 liegt nun die Freigabe aller Economy-Class-Produkte, die wir an Airbus liefern, in unseren Händen“, sagt Dr. Mark Hiller, Vorsitzender der Geschäftsführung von Recaro Aircraft Seating.

Bei der am 9. August in Schwäbisch Hall gemeinsam von Airbus-Prüfern und dem sogenannten „Certifying Staff“-Team von Recaro vorgenommenen Joint Source Inspection wurde eine Auswahl von Economy-Class-Sitzen des Typs CL3510 für eine A380 der Lufthansa geprüft. Damit soll sichergestellt werden, dass die Produkte den Vorgaben des Flugzeugbauers und des Airline-Kunden entsprechen – in Zukunft übernimmt Recaro diese Endabnahmen eigenständig.

Recaro Aircraft Seating erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 309 Millionen Euro und lag damit leicht über dem Vorjahreswert von 304 Millionen Euro. Bis 2017 soll der Umsatz auf 500 Millionen Euro steigen. Dazu beitragen sollen Werkserweiterungen in Deutschland, Polen, Südafrika und den USA sowie ein neues Werk im chinesischen Qingdao.

Von: airliners.de mit Recaro
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