A350 mit der MSN001 in der Endmontage in Toulouse.
© Airbus
A350 mit der MSN001 in der Endmontage in Toulouse.
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Airbus hat die Frontsektion für den zum Erstflug vorgesehenen A350 zur Endmontage nach Toulouse gebracht. Das 21 Meter lange Segment für den A350 mit der Seriennummer MSN1 wurde aus dem französischen Saint-Nazaire nach Toulouse geflogen.
Über den Sommer soll hier die komplette Maschine in der Endmontage zusammengefügt werden. Dabei werden drei Rumpfteile sowie Flügel und Leitwerk miteinander verbunden. Bug und Mittelsektion kommen dabei aus Saint-Nazaire, die hintere Rumpfsektion kommt aus Hamburg-Finkenwerder, die Flügel aus dem britischen Broughton.
Der Rumpf wird allerdings bereits der zweite A350 in der Endmontage: Airbus hatte Ende Mai bereits den ersten A350-Rumpf montiert. Diese erste fertige Zelle wird der Hersteller jedoch im Rahmen der Zertifizierungen lediglich für Belastungstests am Boden nutzen.
Der zweistrahlige A350 mit Reichweiten von mehr als 15.000 Kilometern ist die Airbus-Antwort auf den Dreamliner des US-Konkurrenten Boeing. Moderne Verbundwerkstoffe sollen das Gewicht und damit den Treibstoffverbrauch des Flugzeugs erheblich senken.
Der Großraum-Jet ist ein Entwurf, bei dem technologisch in vielfacher Hinsicht Neuland betreten wurde - mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen wie Kosten- und Fristüberschreitungen. Statt Ende 2013 soll der Flieger nun im ersten Halbjahr 2014 erstmals ausgeliefert werden.
Der Erstflug des A350-900 ist für die erste Jahreshälfte 2013 geplant. Die kürzere Variante A350-800 soll Mitte 2016, die längste Variante A350-1000 Mitte 2017 ausgeliefert werden. Insgesamt liegen für den neuen Jet bereits 548 Bestellungen vor.
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