Rundschau

Airbus Riesen-Segel und der lange Schatten der Air-Berlin-Pleite

19.06.2019 - 17:50 0 Kommentare

Die Insolvenz von Air Berlin war nur der erste Domino-Stein in einer langen Reihe von Airline-Pleiten. Airbus hingegen erobert neue Geschäftsfelder auf dem Meer. Unsere Übersicht der Kurzmitteilungen und der Presseschau.

Maschinen unter anderem von Air Berlin und Easyjet (Vordergrund). - © © dpa - Bodo Marks

Maschinen unter anderem von Air Berlin und Easyjet (Vordergrund). © dpa /Bodo Marks

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Das schreiben die Anderen

Nach der Air-Berlin-Pleite wurde der Luftverkehrsmarkt in Deutschland neu aufgeteilt und in ganz Europa gehen immer mehr Fluggesellschaften insolvent. Warum die Airlines so zu kämpfen haben, analysiert "tagesschau.de".

Die Pilotenvereinigung von American Airlines ist skeptisch, ob die Software-Updates und die neuen Trainings für die Boeing-737-Max zu ausreichender Sicherheit führen. Der Chef der Gewerkschaft wird heute im US- Repräsentantenhaus aussagen, berichtet "CNBC".

In Berlin beginnen die Sommerferien. In den sechs Ferienwochen werden an den Flughäfen mehr als fünf Millionen Passagiere erwartet - eine Belastungsprobe, vor allem für den Flughafen Tegel. Alle Beteiligten hoffen, vor Pannen verschont zu werden, schreibt die "Berliner Morgenpost".

In der Klimadebatte werden Aussagen reicher Menschen mit vermeintlich hohem CO2-Ausstoß kritisiert. Warum es gut ist, wenn alle gesellschaftlichen Gruppen mitreden, erläutert das "Handelsblatt".

Zwischen den USA und Europa gibt es seit Jahren Streit um staatliche Beihilfen für die Flugzeugbauer Boeing und Airbus. Nun sei die amerikanische Seite bereit zu Verhandlungen über Staatshilfen, schreibt die "FAZ".

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Die Randnotizen des Tages

Die Airbus-Tochter Airseas hat auf der Paris Air Show ein auf 20 Jahre ausgelegtes Abkommen zur Lieferung und Instandhaltung von 50 Kite-Segeln für die "K-Line" der Großreederei Kawasaki verkündet. Die "Seawings" sollen vor große Schiffe gespannt werden und deren CO2-Emissionen um 20 Prozent senken. Foto: © Airseas

Ein Streik von Bodenabfertigern hat am Frankfurter Flughafen am Mittwoch (19.06.) zu vereinzelten Flugausfällen geführt. Aufgrund des Arbeitskampfes bei Wisag mussten nach Fraport-Angaben jeweils drei An- und Abflüge gestrichen werden.

Lufthansa Technik hat mit GE Aviation eine Vereinbarung über Wartungs-, Reparatur- und Überholungsleistungen von Boeing 777X-Komponenten abgeschlossen. Die Zusammenarbeit umfasst unter anderem rund um die Uhr verfügbare Tausch- und Leihdienste von Komponenten für 777X-Betreiber in aller Welt.

Die Bremer Handelskammer fordert zu den derzeit laufenden Koalitionsverhandlungen in der Hansestadt den Erhalt der Leistungsfähigkeit des Flughafens, der auch in den Randzeiten gut erreichbar sein müsse. Es dürfe keine Einschränkungen der täglichen Flugzeiten geben.

Der Airport-Gastronomiebetreiber Casualfood führt das chinesische Bezahlsystem Alipay in Frankfurt ein. Damit wolle der Anbieter für die wachsende Kundschaft aus China attraktiver werden, berichtet "Food Service".

Airbus hat mit Accenture, Capgemini, FPT, IBM und Sopra Steria Verträge zur Nutzung der "Skywise"-Datenplattform unterzeichnet, wie der Hersteller mitteilte. Das Partnerprogramm solle den Weg zu einem App-Store der Luftfahrt ebenen und die digitale Transformation der Industrie beschleunigen.

Eurowings hat am Mittwoch (19.06.) ihre Basis in Pristina planmäßig eröffnet und einen Airbus A319 im Kosovo stationiert, bestätigte eine Sprecherin auf Anfrage von airliners.de. Neben Direktverbindungen in die Schweiz werden die bestehenden Verbindungen in die Städte Düsseldorf, München und Stuttgart deutlich aufgestockt.

Embraer rechnet mit einer weltweiten Nachfrage von 10.500 neuen Regionaljets in den kommenden 20 Jahren. Bisher vermeldet der Hersteller im Rahmen der Paris Air Show die Bestellung von je zwei E-175 durch Fuji Dream Airlines und E-190 durch Binter.

Die IT-Abteilung der bayerischen Polizei wird künftig einen Standort im Munich Airport Business Park haben. Auf knapp 500 Quadratmetern sollen im Bürogebäude Leonardo 18 Spezialisten an der Fortentwicklung des Einsatz-Protokoll-Systems der Bayerischen Polizei arbeiten.

WDL Aviation hat die dritten Embraer E190 in Köln in Empfang genommen. Laut der Airline wird die Maschine künftig unter der Kennung D-AWSI im Wet-Lease für europäische Airlines im Einsatz sein und den Namen "Anna - Lisa" tragen. Auch die zweite Airline-Tochter der Zeitfrachtgruppe, die LGW, will ihre Flotte auf E190-Jets umstellen.

Von: airliners.de
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