Airbus feiert Roll-out des ersten A320neo in Toulouse

01.07.2014 - 15:32 0 Kommentare

In Toulouse hat heute erstmals ein Airbus A320neo die Fertigungshallen verlassen. Für den Flugzeugbauer ist das ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung des modernisierten Flugzeugs.

Der erste Airbus A320neo beim Roll-Out am 1. Juli 2014 in Toulouse.

Der erste Airbus A320neo beim Roll-Out am 1. Juli 2014 in Toulouse.
© Airbus - H. Goussé

Der erste Airbus A320neo beim Roll-Out am 1. Juli 2014 in Toulouse.

Der erste Airbus A320neo beim Roll-Out am 1. Juli 2014 in Toulouse.
© Airbus - H. Goussé

Der erste Airbus A320neo beim Roll-Out am 1. Juli 2014 in Toulouse.

Der erste Airbus A320neo beim Roll-Out am 1. Juli 2014 in Toulouse.
© Airbus - F. Lancelot

Der erste Airbus A320neo beim Roll-Out am 1. Juli 2014 in Toulouse.

Der erste Airbus A320neo beim Roll-Out am 1. Juli 2014 in Toulouse.
© Airbus - F. Lancelot

Der erste Airbus A320neo beim Roll-Out am 1. Juli 2014 in Toulouse.

Der erste Airbus A320neo beim Roll-Out am 1. Juli 2014 in Toulouse.
© Airbus - F. Lancelot

Der erste Airbus A320neo beim Roll-Out am 1. Juli 2014 in Toulouse.

Der erste Airbus A320neo beim Roll-Out am 1. Juli 2014 in Toulouse.
© Airbus - F. Lancelot

Airbus A320neo im Flug.

Airbus A320neo im Flug.
© Airbus - Fixion

Mit dem Roll-out des ersten A320neo konnte Airbus heute in Toulouse eine weitere Entwicklungsetappe abschließen. Das Flugzeug mit der Seriennummer MSN6101 ist eines von insgesamt acht Flugzeugen, mit denen Airbus die neue Flugzeugfamilie in den kommenden Monaten testen und zertifizieren will. Im September steht der Erstflug an. Das erste Flugzeug soll dann im Oktober kommenden Jahres ausgeliefert werden.

Der A320neo (new engine option) ist die modernisierte Version des A320. Die Modifikationen an den Flugzeugen betreffen in erster Linie die Flügel und die Triebwerksaufhängungen. Zusammen mit den dann standardmäßig verbauten neuen Flügelenden (Sharklets) verspricht der Hersteller rund 15 Prozent Treibstoffeinsparung gegenüber der jetzigen A320. Alternativ steigt die Reichweite oder die Zuladung. Neben dem A320neo wird es auch die kleinere A319 sowie die größere A321 als neo-Version geben.

Fast 2700 Bestellungen

Als erste Airline weltweit hatte die amerkanische Lowfare-Airline Virgin America 2011 einen festen Auftrag für den neuen Mittelstreckenjet unterzeichnet.

Seitdem hat Airbus rund 2700 Bestellungen für die Single-Aisle-neo-Flugzeuge von 50 Auftraggebern eingesammelt. Auch die Lufthansa setzt bei ier Flottenerneuerung unter anderem auf die A320neo-Familie und hat insgesamt 70 Maschinen bestellt.

Bestellungen A320neo-Familie
Typ 0
A319neo 45
A320neo 2088
A321neo 556

Quelle: Airbus, stand Mai 2014

Zwei neue Triebwerksoptionen

Bei den Triebwerken haben die Kunden die Wahl zwischen dem LEAP-X-Triebwerk von CFM International, ein High-Bypass-Turbofan ohne Getriebe, und dem Getriebefan PW1100G von Pratt & Whitney, an dem auch der Münchener Triebwerksbauer MTU beteiligt ist. Lufthansa etwa wird ihre A320/A321neo-Flotte dabei mit Antrieben beider Hersteller ausstatten. Nachdem die Airline für eine Teilflotte zunächst Triebwerke bei Pratt & Whitney bestellt hat, wurden unlängst 80 Triebwerke bei CFM eingekauft.

Nachdem sich Airbus gegen eine komplette Neuentwicklung im "Brot & Butter"-Segment und für die relativ einfache Variante einer A320-Familie mit neuen Triebwerken entschieden hatten, trimmt derzeit auch der US-Konkurrent Boeing seinen Bestseller in Form der neuen "737 MAX" auf mehr Sparsamkeit. Der brasilianische Hersteller Embraer zieht mit einer überarbeiteten E-Jet-Familie nach. Hinzu kommen neue Herausforderer wie Bombardier mit der CSeries, der russsische Flugzeugbauer Irkut mit der MS-21 sowie der Mitsubishi MRJ und COMAC C919 aus China.

Von: airliners.de
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