Rundschau

Airbus 319 bei Cityline und Negativpreis für Eurowings

04.12.2018 - 17:59 0 Kommentare

Lufthansa verschiebt im März die erste A319 an Cityline und Eurowings wird von Geschäftsreisenden zum Ärgernis des Jahres gekürt. Unsere tägliche Übersicht mit allen Kurzmeldungen sowie der Presseschau des Tages.

Eine A319 der Lufthansa, die ab 2019 von Cityline betrieben wird. - © © AirTeamImages.com - Alun Morris Jones

Eine A319 der Lufthansa, die ab 2019 von Cityline betrieben wird. © AirTeamImages.com /Alun Morris Jones

Immer abends gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Die Kurzmeldungen des Tages

Die erste A319-Maschine bei Lufthansa Cityline wird der 22 Jahre alte Jet mit der Kennung D-AILB. Einer Kranich-Sprecherin zufolge soll das Flugzeug am 31. März 2019 von Lufthansa Classic zu Cityline wechseln. Insgesamt gehen bis 2020 sechs Airbus-Flugzeuge zur Regionaltochter.

© AirTeamImages.com, Rudi Boigelot Lesen Sie auch: Cityline baut im Frühjahr die Flotte um

Eurowings hat vom österreichischen Geschäftsreiseverband ABTA den symbolischen "Kaktus des Jahres" als größtes Ärgernis 2018 erhalten. Wie der Verband mitteilte, hätten 43 Prozent der befragten Travel-Manager die Flugausfälle und Verspätungen der Airline als stärkste Belastung genannt. An zweiter Stelle stand mit 42 Prozent die intransparente Flugpreis-Darstellung von Airlines.

© Lufthansa Group Der frühere McKinsey-Berater Detlef Kayser soll ab Januar 2019 im Lufthansa-Vorstand das neu geschaffene Ressort Operations Standards übernehmen. Laut Airline-Mitteilung wird Kayser auch für die Verhandlungen mit den verschiedenen Systempartnern wie zum Beispiel den Flughäfen zuständig sein.

Die neue Premium-Economy-Class von United Airlines wird ab 30. März 2019 auf zwei Strecken nach Deutschland eingeführt: Laut Mitteilung soll die Zwischenklasse dann auf den Flügen von New York/Newark und San Francisco nach Frankfurt angeboten. Der Service umfasst einen breiteren Sitz mit größerem Neigungswinkel und besseres Catering als in der Economy-Class.

Am Flughafen Berlin-Tegel hat Easyjet im Oktober gut 690.000 Passagiere befördert, die Auslastung erreichte 75,6 Prozent. Das erfuhr airliners.de aus Unternehmenskreisen. Der Billigflieger hat an dem Airport damit einen Marktanteil von 30,1 Prozent.

Das schreiben die Anderen

In mehreren Ländern hat Ryanair Tarifverträge mit den Gewerkschaften geschlossen, auch in Deutschland gibt es bereits Einigungen. Doch nun versucht der Billigflieger, die neu verhandelten Mitarbeiterrechte wieder zu umgehen, schreibt die Agentur "Reuters" (englischsprachig): Der polnische Ableger "Ryanair Sun" soll zur Ultra-Low-Cost-Plattform mit schlechteren Arbeitsbedingungen ausgebaut werden.

© AirTeamImages, Simone Ciaralli Lesen Sie auch: Einigung zwischen Ryanair und deutschen Piloten

Ryanair steht im Kreuzfeuer der öffentlichen Kritik. Nie habe er so negative Publicity erlebt wie in diesem Sommer, sagt Airline-Chef Michael O'Leary im Interview mit dem "Manager Magazin" (Paywall). Jetzt will er den gereiften Manager geben.

Friedrich Merz kandidiert derzeit für den CDU-Vorsitz und wirbt dabei auch mit seinen Erfolgen in der freien Wirtschaft. Doch als Aufsichtsratschef beim Flughafen Köln/Bonn hat er wenig Geschick bewiesen, schreibt die "Wirtschaftswoche". In seiner Amtszeit sei dort vieles gründlich daneben gegangen.

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Von: airliners.de
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