Reiseveranstalter Air Prishtina übernimmt Germania Flug

25.02.2019 - 07:03 0 Kommentare

Der Schweizer Germania-Ableger ist nun im Besitz der schweizerischen Unternehmerin und Air-Prishtina-Chefin Leyla Ibrahimi. Beide Unternehmen arbeiten seit Jahren eng zusammen.

Eine A319 der Schweizer Germania-Tochter. - © © AirTeamImages.com - Christian Galliker

Eine A319 der Schweizer Germania-Tochter. © AirTeamImages.com /Christian Galliker

Mitte der Woche wurde bekannt, dass der Schweizer Ableger der Germania verkauft wurde. Nun ist klar an wen: Die schweizerische Unternehmerin und Air-Prishtina-Chefin Leyla Ibrahimi hat 100 Prozent der Anteile an der Airline übernommen, sagte der Verwaltungsrat von Germania Flug Urs Pelizzoni der schweizerischen Nachrichtenagentur AWP. Damit sei Germania Flug nun auf eine neue solide finanzielle Basis gestellt.

© dpa, Guido Kirchner Lesen Sie auch: Germania Flug nabelt sich von insolventer Mutter ab

Erst am Mittwoch wurde bekannt, dass dass die insolvente deutsche Mutter ihren rund 40-pronzentigen Anteil an der Schweizer Tochter verkauft hatte. Käufer und Kaufpreis blieben nach Bekanntwerden allerdings zunächst geheim. Mitgeteilt wurde nur, dass sich die Airline nun zu 100 Prozent in Schweizer Hand befände.

"Ein Markenwechsel sowie eine Anpassung des Erscheinungsbildes sind weitere Schritte in unserem Transformationsprozess", kündigte CEO Tobias Somandin bei der Bekanntgabe des Verkaufs an. Einen konkreten Zeithorizont nannte er nicht.

Air Prishtina und Germania kooperieren seit 2012

Die Kooperation zwischen der Airline und dem Schweizer Reiseveranstalter Air Prishtina besteht bereits seit 2012. Im vergangenen Jahr flogen rund 300.000 Passagiere mit Germania von und nach Pristina. Die Airline führt die Flüge im Vollcharter für Air Prishtina.

Noch vor der Pleite der Germania kündigte Air Prishtina an, etliche neue Verbindungen auflegen zu wollen. So will der Reisevermittler im kommenden Sommer erstmalig Flüge von Pristina nach Stuttgart, Hamburg und Hannover aufsetzen.

Germania Flug betreibt drei Maschinen

Germania Flug ist wie auch der bulgarische Germania-Ableger Bulgarian Eagle nicht von der Pleite des deutschen Ferienfliegers betroffen. Die Schweizer Germania gibt es seit 2014 und hat aktuell rund 120 Mitarbeiter. Sie fliegt mit zwei Airbus A319 und einem A321 vor allem Urlauber in Richtung Mittelmeer. Alle drei Maschinen sind geleast.

Von: br
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