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Air France-KLM verhandelt weiter über Alitalia-Kauf

31.03.2008 - 18:33 0 Kommentare

Air France-KLM hat am Montag erneut mit den italienischen Gewerkschaften über den Kauf der angeschlagenen Fluglinie Alitalia verhandelt. Jedoch lehnen die Arbeitnehmervertretungen bisher das neue Angebot der französisch- niederländischen Gruppe ab, das diese Alitalia am vergangenen Freitag unterbreitet hatte.

Der Gewerkschaftsverband UIL verließ am Nachmittag sogar den Verhandlungstisch, zeigte sich jedoch bereit, in den nächsten Tagen weitere Gespräche zu führen. Air-France-KLM-Chef Jean-Cyril Spinetta rief die Gewerkschaften auf, verantwortungsbewusst und zum Wohl von Alitalia zu handeln.

Um die Airline zu retten, will Air France-KLM 2100 Arbeitsplätze streichen. Zudem soll die Flotte der Italiener um 37 Passagiermaschinen und drei Fracht-Flugzeuge reduziert werden. Die Cargosparte der Alitalia soll zudem ab 2010 ganz stillgelegt werden.

Auch fordert die Gruppe die Zustimmung der Regierung zu dem Kauf sowie den Verzicht der Verwaltungsgesellschaft SEA des Mailänder Flughafens Malpensa auf eine Schadenersatzforderung in Höhe von 1,25 Milliarden Euro. Damit will die SEA gegen die geplante Herabstufung des norditalienischen Drehkreuzes Malpensa zugunsten des römischen Flughafens Fiumicino vorgehen.

Von: dpa
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