Air Europa stellt Langstreckenflotte komplett auf Boeing um

25.10.2018 - 16:30 0 Kommentare

Ryanairs Partnerin Air Europa baut ihre Langstreckenflotte aus und um. Künftig wird sie nur noch aus Boeings "Dreamlinern" bestehen. Die spanische Airline verfolgt ehrgeizige Pläne.

Eine Boeing 787-9 der Air Europa. - © © AirTeamImages.com - Manuel EstevezR

Eine Boeing 787-9 der Air Europa. © AirTeamImages.com /Manuel EstevezR

Air Europa setzt bei ihrer Langstreckenflotte künftig komplett auf Boeings "Dreamliner"-Familie. Dazu will die Airline ihre zwölf Airbus A330-Jets sukzessive ausflotten und durch 787-Maschinen ersetzen. Das teilte ein Airline-Sprecher auf airliners.de-Nachfrage mit. Mit der Flottenerneuerung wolle man sich unter den besten Airlines der Welt positionieren.

Neben der Verjüngung will die spanische Airline ihre Langstreckenflotte auch auf 27 Maschinen ausbauen. Die Einflottung der neuen Jets soll schrittweise über drei Jahre erfolgen. Zwischen April und Dezember des kommenden Jahres sollen fünf Maschinen vom Typ Boeing 787-9 integriert werden. Weitere zwölf Jets des gleichen Typs sollen in den Jahren 2020 und 2021 übernommen werden.

787-9 gehören seit Februar zum Portfolio

Derzeit betreibt die Airline, die zum spanischen Touristikkonzerns Globalia gehört, zehn "Dreamliner": acht Maschinen vom Typ 787-8 und zwei 787-9. Letztere wurden erst im Februar dieses Jahres übernommen. Eingesetzt werden die zehn Jets aktuell auf den Strecken von Madrid nach Miami, Bogota, Santo Domingo, Lima, Tel Aviv, Sao Paulo und Buenos Aires.

© Air Europa, Lesen Sie auch: Air Europa landet in Düsseldorf

In Deutschland ist die spanische Fluggesellschaft seit 2014 vertreten: Von Frankfurt, München und Düsseldorf startet sie zweimal täglich mit einer Boeing 737 nach Madrid.

Kooperation mit Ryanair

Die spanische Airline und Ryanair kooperieren bei der Vermarktung von Flügen. So sind Langstreckenverbindungen von Air Europa via Madrid über die Website des irischen Billigfliegers buchbar. Aktuell umfasst das Angebot Umsteigeverbindungen von 15 europäischen Städten via Madrid zu 20 Zielen in Nord-, Mittel und Südamerika.

Dabei handelt es sich nicht um ein Codesharing, wie die Airline im Mai 2017 auf airliners.de-Nachfrage präzisierte. Der Start der Kooperation hatte sich mehrfach verzögert.

Von: br
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