Positive Bilanz nach acht Wochen Flugbetrieb.

Air Cargo Germany nimmt Linienflüge auf

24.09.2009 - 12:12 0 Kommentare

Die in Hahn ansässige ACG Air Cargo Germany hat von den chinesischen Behörden die Genemigung für Liniendienste nach Hongkong und Shanghai erhalten. Zugleich zog die Frachtairline Bilanz für die ersten acht Wochen seit Betriebsaufnahme.

Erste Boeing 747-400SF der Air Cargo Germany - © © M.Bindseil -

Erste Boeing 747-400SF der Air Cargo Germany © M.Bindseil

ACG Air Cargo Germany hat die Genehmigung zur Aufnahme von Linienflügen erhalten. Die ersten beiden Ziele werden Hongkong und Shanghai lauten, wie ACG am Mittwochabend mitteilte. Die Routenaufnahme ist für Anfang Oktober vorgesehen, nachdem die chinesischen Luftfahrtbehörden die Verkehrsrechte erteilt haben.

„Unsere beiden Jumbo-Frachter wollen wir künftig zu etwa 70 Prozent im Linienverkehr einsetzen und dem Markt die übrigen 30 Prozent für Bedarfsflüge anbieten“, kündigt Geschäftsführer Thomas Homering an. Damit runden die Ad-hoc-Flüge das Linienprogramm ab und verzahnen sich mit den Routen. Als Beispiel nannte Homering einen Frachtcharter nach Almaty mit anschließendem Positionierungsflug nach Hongkong, wo die eingesetzte Boeing 747-400SF neue Ladung an Bord nimmt und als Linienflug nach Hahn zurückkehrt.

Dieser Mix aus Charter- und Linienflug erhöhe die Auslastung der Frachtmaschinen und senke das betriebswirtschaftliche Risiko, erläutert der für die strategische Entwicklung der Fluggesellschaft zuständige Andrey Goryashko.

Zwischenbilanz

Neben der Ankündigung künftiger Linienflüge legen Homering und Goryashko Rechenschaft über die ersten acht Wochen betrieblicher Tätigkeit der ACG Air Cargo Germany ab. Seit dem Erststart am 28. Juli wurden nach Angaben von ACG bereits über 90 Aufträge diverser Kunden abgeflogen. Die beiden Frachter – der zweite wurde erst Anfang September übernommen – waren seitdem über 400 Stunden in der Luft. Beide haben in den zurückliegenden Wochen erfolgreiche C-Checks durchlaufen und sind in einem technisch einwandfreien Zustand, betont CEO Michael Bock.

Im regelmäßigen Charterdienst wurde der Umlauf – Frankfurt-Hahn – Beirut – Dubai – Frankfurt-Hahn neu aufgelegt Zudem sei es der Vertriebsmannschaft gelungen, so genannten Sea-Air-Verkehr zu akquirieren. Das sind aus Fernost stammende Sendungen, die aus Kostengründen per Schiff in die Golfstaaten gefahren werden, von wo sie per Flugzeug dann zu den Importeuren in Europa weiterbefördert werden.

Von: airliners.de mit ACG Air Cargo Germany
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