Air Berlin fliegt bald zwischen Wien und Abu Dhabi

20.10.2014 - 11:41 0 Kommentare

Die Air-Berlin-Tochter Niki will ab Ende November täglich zwischen Wien und Abu Dhabi fliegen. Das teilte Etihad Airways jetzt mit. Zum Einsatz kommt ein speziell ausgestatteter Airbus A320 mit nur 144 Sitzen.

Ein Airbus A320 der Air Berlin mit Etihad-Werbung. - © © AirTeamImages.com - HAMFive

Ein Airbus A320 der Air Berlin mit Etihad-Werbung. © AirTeamImages.com /HAMFive

Etihad Airways schickt ab dem 24. November einen Airbus A320 der österreichischen Air-Berlin-Tochter Niki auf die Route Wien-Abu Dhabi. Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen soll es auf den Flügen auch eine Etihad-Flugnummer geben.

Laut Flugplandaten verlässt der Airbus die österreichische Hauptstadt täglich mit der Flugnummer HG 7086 um 11:10 Uhr und erreicht Abu Dhabi um 19:50 Uhr. Zurück geht es dann in der Nacht um 02:40 Uhr, so dass die Maschine um 06:05 Uhr morgens wieder in Wien landet (alle Zeiten Ortszeit).

Für die neuen Flüge hat Niki eigens ein Flugzeug mit Zwei-Klassen-Bestuhlung ausgestattet. Das Flugzeug bietet Platz für insgesamt 144 Passagiere. Zwölf Sitze gibt es dabei in der Business Class und 132 in der Economy Class. Normalerweise sind alle A320 der Niki mit 180 Sitzen in einer reinen Economy-Konfiguration ausgestattet.

Die Flüge ab Wien seien mit dem Etihad-Flugplan in Abu Dhabi abgestimmt, um "gute Anschlussmöglichkeiten in das wachsende Streckennetz von Etihad Airways" anbieten zu können, teilte Etihad mit. Zudem sei auch Wien eine beliebte Destination aus dem weltweiten Streckennetz der nationalen Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE).

© AirTeamImages.com, Europix Lesen Sie auch: Air Berlin geht mit Langstrecken-A320 auf Abu-Dhabi-Expansion

Abu Dhabi gibt es mit dem neuen Niki-Flug neu im Streckennetz ab Wien. Sowohl Emirates als auch Austrian Airlines fliegen allerdings bereits zwischen Wien und Dubai.

Von: airliners.de
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.

  • Andreas Gruber: "Niki hat immer gut performt." "Die Air-Berlin-Pleite führt zu mehr Wettbewerb"

    Interview Lauda-Motion-Chef Andreas Gruber spricht im Interview mit airliners.de über die Folgen der Insolvenz von Air Berlin, das Standing der Niki-Nachfolgerin und deren Engagement im Charter-Geschäft.

    Vom 16.08.2018
  •  Der Niki-Nachlass - mehrfach aufgeteilt und fehlverplant

    Gastbeitrag Aviation-Management-Professor Christoph Brützel analysiert, wie ein Jahr nach dem Konkurs von Air Berlin deren Angebot und Kapazitäten im touristischen Flugmarkt neu verteilt sind. Fazit: Es haben sich viele daran probiert - auch wenn die Voraussetzungen nicht stimmten.

    Vom 16.08.2018
  • Thorsten Dirks. Air-Berlin-Übernahme war "teils zu ambitioniert"

    Über 70 Maschinen von Air Berlin will Eurowings in die Luft bringen. Dies geschehe laut Airline-Chef Dirks zwar "in Rekordzeit", aber nicht ohne Probleme, gibt sich der Lufthansa-Manager selbstkritisch.

    Vom 16.07.2018

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus