Niki hofft auf "schlagkräftigen Partner"

21.08.2017 - 10:22 0 Kommentare

Air Berlin ist insolvent, was passiert nun mit der Tochter Niki? Die österreichische Airline hofft auf einen starken neuen Eigentümer. Sie stellt aber auch Forderungen.

Angesichts der Lage gab es bei Niki eine Betriebsversammlung. Foto: © AirTeamImages.com, Chris Jilli

Die Air-Berlin-Tochter Niki hofft auf einen starken neuen Eigentümer. "Wir würden uns sehr freuen, wenn wir einmal einen schlagkräftigen Partner haben", sagte Niki-Betriebsratschef Stefan Tankovits laut Nachrichtenagentur APA nach einer Betriebsversammlung. Nach den Jahren im Air-Berlin-Konzern sei man sehr leidgeprüft.

Die Niki-Mitarbeiter fordern den Erhalt aller Arbeitsplätze, des Betriebs und der Betriebsstandorte. Auch der Kollektivvertrag soll auch nach einer Übernahme weiter bestehen. "Uns ist jede Übernahme recht, die unsere Arbeitsplätze und den Standort sichert," so Tankovits.

Air Berlin hatte in der vergangenen Woche Insolvenz angemeldet. Die Tochter Niki ist davon nicht betroffen. Die österreichische Airline beschäftigt rund 1000 Mitarbeiter in Deutschland und Österreich.

© AirTeamImages.com, Timo Breidenstein Lesen Sie auch: Niki bekommt erste Crew-Basis in Deutschland

Eigentlich sollte Niki zusammen mit Tuifly einen neuen Ferienflieger bilden. Doch die Gespräche scheiterten. Laut eines Berichts der "Süddeutschen Zeitung" will Lufthansa neben den bereits angemieteten 38 Air-Berlin-Jets auch die Niki übernehmen. Der Zeitung nach sollen die österreichischen Flieger dann für die Lufthansa-Billigplattform Eurowings abheben.

Von: ch
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.

  • Ryanair-Chef Michael O'Leary. Ryanair verdient mehr, aber ist "pessimistisch"

    Jahresbilanz des Billigfliegers: Ryanair steigert den Gewinn auf ein Rekordniveau. Allerdings ist Airline-Chef O'Leary beim Ausblick "pessimistisch" und erwartet ein schwieriges Jahr.

    Vom 22.05.2018
  • A320-Jet von Eurowings. Eurowings gesteht Überforderung ein

    Eurowings-Operations-Chef Knitter nennt die Probleme der vergangenen Wochen, die zu Verspätungen und Ausfällen führten, eine "Katastrophe". Indes gibt es Neuigkeiten vom Streit mit 150 Reisebüros.

    Vom 19.07.2018
  • Andreas Gruber: "In drei Jahren wollen wir Gewinne einfliegen." "Die Marke Lauda Motion bleibt erhalten"

    Interview Lauda Motion-Vize Andreas Gruber spricht im Interview mit airliners.de anlässlich der großen Expansion der Airline über weitere Planungen, seinen Chef und den Verkauf an Ryanair.

    Vom 01.06.2018

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus