Air Berlin schließt Management-Umbau weitgehend ab

19.02.2016 - 13:09 0 Kommentare

Die Fluggesellschaft Air Berlin hat ihre grundsätzliche Neuausrichtung im Management nach eigenen Angaben weitestgehend abgeschlossen. Unter anderem wurde jetzt ein neuer Chefstratege an Bord geholt.

Dieses Logo der Air Berlin ist am Flughafen Düsseldorf zu sehen. - © © dpa - Maja Hitij

Dieses Logo der Air Berlin ist am Flughafen Düsseldorf zu sehen. © dpa /Maja Hitij

Air Berlin hat jetzt einen neuen Chief Strategy & Planning Officer (CSPO) und einen neuen Chief Operations Officer (COO) an Bord geholt. Damit werde die von Airline-Chef Stefan Pichler eingeleitete grundsätzliche Neuausrichtung im Managementteam in diesen Tagen weitestgehend abgeschlossen, wie Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft am Freitag mitteilte.

Neil Mills (45) übernimmt künftig als CSPO die Verantwortung für die Netzwerkplanung, die Allianzen, das Procurement, Facility Management sowie die Tochtergesellschaften Leisure Cargo und Air Berlin Technik. Dabei soll er das bisherige Sparprogramm der Airline weiter vorantreiben, hieß es weiter . Mills begann seine Karriere 1997 bei Easyjet. 2009 wurde er Chief Financial Officer bei Fly Dubai. Im Anschluss daran übernahm er die CEO-Position bei der indischen Airline Spice Jet. Zuletzt war er als Chief Executive Advisor der Philippine Airlines Group.

Oliver Iffert (46) wird als COO die Bereiche Flight Operations, Cabin Crew, Network Operations, Airport Operations und Maintainance Systems verantworten. Er begann 1997 bei Air Berlin als First Officer auf der Boeing 737 und war bis 2004 bei der LTU tätig. Zuletzt war er Vice President Flight Operations bei Etihad Airways. Momentan fliegt er als Kapitän die Flugzeugtypen Airbus A330 und A340. An Iffert berichtet Oliver Lackmann (47), der weiterhin Accountable Manager bleibt.

© dpa, Maja Hitij Lesen Sie auch: Air Berlin verordnet sich weitere Sparrunde

Marco Ciomperlik (40) übernimmt die neu geschaffene Position des Director Group Synergies. In diesem Rahmen soll er die kommerzielle und administrative Vernetzung der europäischen Partnerairlines von Air Berlin vorantreiben.

Die Verknüpfung mit Partnerairlines und mehr Langstrecken sollen Air Berlin dabei helfen, wieder in die schwarzen Zahlen zu fliegen. Eine entsprechende strategische Neuausrichtung mit dem internen Namen "Change to win" hatte Pichler unlängst vorgestellt.

Zu dem Programm gehören neben Neuordnungen im Streckennetz und bei der Flotte auch eine Vertriebsinitiative mit Fokus auf Firmenkunden und die Streichung von Arbeitsplätzen in der Verwaltung.

Ziel des Konzepts ist laut Air Berlin eine Verbesserung des operativen Ergebnisses (Ebit) um 310 Millionen Euro bis Ende 2018. Pichler will nach eigenen Worten "in den nächsten zwölf bis 18 Monaten" den Wendepunkt "auf dem Weg zur Profitabilität" erreicht haben. Bisher hatte das Unternehmen 2016 ein positives Ebit angestrebt.

Von: gk

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