Air Berlin will Flugangebot weiter verkleinern

13.05.2015 - 09:41 0 Kommentare

Air Berlin will das Flugangebot in den kommenden Monaten weiter verringern. Gleichzeitig hält Airline-Chef Pichler am Ziel fest, im kommenden Jahr ein positives operatives Ergebnis zu erreichen.

Eine Dash 8 der Air Berlin - © © AirTeamImages.com - Wolfgang Mendorf

Eine Dash 8 der Air Berlin © AirTeamImages.com /Wolfgang Mendorf

Air Berlin will in den nächsten Monaten ihr Flugangebot weiter verkleinern. Dies soll einen Beitrag zu einem besseren Ergebnis liefern. Im Zeitraum März bis Juni nehme das Unternehmen im Vergleich zur Vorjahresperiode 4,5 Prozent der Sitzplätze heraus, sagte jetzt Vorstandschef Stefan Pichler. Auch im dritten Quartal wolle man weniger Sitze anbieten.

Das Unternehmen hatte am Montagabend seine Geschäftszahlen für das erste Quartal veröffentlicht. Demnach lag der Verlust nahezu unverändert bei 210 Millionen Euro. Der Umsatz stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um vier Prozent auf 794 Millionen Euro. Pichler sagte, er sei "verhalten optimistisch", das Ziel eines positiven operativen Ergebnisses (Ebit) im Jahr 2016 zu erreichen.

Von: dpa
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Anzeige schalten »
  • A320 der Niki. Air-Berlin-Tochter Niki meldet Insolvenz an

    Lufthansa zieht Niki aus ihren Übernahmeplänen heraus, die österreichische Air-Berlin-Tochter geht daraufhin pleite und stellt den Flugbetrieb sofort ein. Kommt Gründer Lauda nun zum Zug?

    Vom 13.12.2017
  • EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager Air-Berlin-Deal: EU prüft auf illegale Absprachen

    EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager prüft bei den verlängerten Untersuchungen rund um die Air-Berlin-Aufteilung Hinweise auf illegale Absprachen. Während Lufthansa Zugeständnisse macht, fordert Ryanair jetzt Slots.

    Vom 11.12.2017
  • Air Berlin will ihre Tochter Niki verkaufen. Kebekus über Niki: Lufthansa-Deal oder Konkurs

    Die Übernahme von LGW und Niki durch Lufthansa hängt aktuell in Brüssel fest. Air-Berlin-Generalbevollmächtigter Kebekus sieht darin eine große Gefahr für den österreichischen Carrier: "Der Konkurs-Antrag liegt schon auf der Fensterbank."

    Vom 08.12.2017

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus